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Hessenmeisterschaft Mixed 2025 – Spannung bis zum letzten Wurf!

Das erste hessische Bowling-Highlight liegt hinter uns! Die diesjährige Hessenmeisterschaft im Mixed brachte an zwei spannenden Wochenenden herausragende Leistungen, enge Duelle und ein Finale, das bis zum letzten Wurf offenblieb.

Bereits am 11. Oktober fiel der Startschuss in die Meisterschaft mit einem Ausweichstart für Spielerinnen und Spieler, die nicht in der Bundesliga aktiv sind. Der Großteil des Feldes griff dann am vergangenen Wochenende ins Geschehen ein, als in Wetzlar die Vorrunde ausgespielt wurde. Insgeamt gingen bei dieser Hessenemisterschaft 42 Mixed an den Start. 3 Mixed weniger im Vergleich zum Vorjahr, was man durchaus noch als stabil bezeichnen kann.

Hier setzten gleich zu Beginn die Titelverteidiger Claudia Winternheimer (BC FTG Frankfurt) und Mike Bergmann (Finale Kassel) mit einer starken Leistung ein klares Zeichen. Mit einem Schnitt von 202,8 Pins (Gesamt: 2.434 Pins) zeigten sie, dass auch in diesem Jahr mit ihnen zu rechnen ist. Doch das neu formierte Duo Kerstin Trebes (BC FTG Frankfurt) und Maximilian Stane (BC Blau Gelb Frankfurt) konterte eindrucksvoll und übernahm mit knapp über 20 Holz Vorsprung die Spitze der Vorrunde. Dahinter folgten Kanitttha Pohl (BV 77 Frankfurt) und Sebastian Weidl (BC Wiesbaden) auf Platz 3, Uta König (BC Blau Gelb Frankfurt) und Manfred Zabel (BC Blau Gelb Frankfurt) auf Platz 4 sowie Svenja Wolff (Finale Kassel) und Dennis Hübner (ABV Frankfurt) auf Platz 5 – alles noch dicht beieinander.

Die Zwischenrunde in Kelsterbach brachte dann die ersten Verschiebungen. Das anspruchsvollere Ölbild forderte alle Teilnehmenden. Trebes/Stane konnten ihre Führung weiter ausbauen, während Anna Heukeroth (BC FTG Frankfurt) und Ferdinand Castro (BV Pinoy Frankfurt) mit einer starken Serie auf Platz 2 kletterten – rund 80 Pins hinter der Spitze. Für die Titelverteidiger Winternheimer/Bergmann lief es weniger rund; sie rutschten auf Platz 3 ab, blieben aber in Schlagdistanz.

Somit standen die acht Finalduos fest:
 

  1. Kerstin Trebes / Maximilian Stane (3.997 Pins)
  2. Ferdinand Castro / Anna Heukeroth (3.917 Pins)
  3. Claudia Winternheimer / Mike Bergmann (3.861 Pins)
  4. Svenja Wolff / Dennis Hübner (3.851 Pins)
  5. Uta König / Manfred Zabel (3.801 Pins)
  6. Jasmin Fritzjus / Andreas Opper (3.778 Pins)
  7. Nils Nuckel / Verena Reng (3.766 Pins)
  8. Kanittha Pohl / Sebastian Weidl (3.737 Pins)


Das Finale hielt, was es versprach – Spannung pur bis zum Schluss. Winternheimer/Bergmann starteten eine beeindruckende Aufholjagd und holten im ersten Spiel über 100 Pins auf. Nach weiteren 30 Pins im zweiten Spiel im direkten Vergleich zwischen Platz 1 und Platz 2 trennten sie nur noch fünf Zähler von der Spitze. Im entscheidenden dritten Spiel fiel die Entscheidung mit den allerletzten Würfen:

Mit 5.101 Pins setzten sich Kerstin Trebes und Maximilian Stane hauchdünn vor Claudia Winternheimer und Mike Bergmann (5.094 Pins) durch – ein Unterschied von gerade einmal 7 Pins!

 

Das Duo Kanitttha Pohl und Sebastian Weidl komplettierte mit 4.923 Pins das Podium und sicherte sich den dritten Startplatz für die Deutsche Meisterschaft 2026 in Hamburg.

Dahinter folgten: 

Platz 4: Svenja Wolff / Dennis Hübner (4.900 Pins)
Platz 5: Nils Nuckel / Verena Reng (4.873 Pins)
Platz 6: Uta König / Manfred Zabel (4.860 Pins)
Platz 7: Ferdinand Castro / Anna Heukeroth (4.858 Pins)
Platz 8: Jasmin Fritzius / Andreas Opper (4.775 Pins)

 

Ein großes Dankeschön gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Austragungsstätten in Wetzlar und Kelsterbach sowie den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern, die für eine großartige Atmosphäre sorgten.

Herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten – und schon jetzt viel Erfolg unseren hessischen Vertretern bei der Deutschen Meisterschaft 2026 in Hamburg! 

 


 

Bericht und Ergebnisse

HM Mixed 2024/25 - 12./13.10.2024

Am Wochenende 12./13. Oktober fanden auf den Anlagen in Langen und Kelsterbach die Hessischen Meisterschaften im Mixed statt. Zu der Vorrunde in Langen traten 45 Mixed-Doppel an, um sich für die Zwischenrunde und das Finale in Kelsterbach zu qualifizieren.

 

Am Start war bis auf wenige Ausnahmen die gesamte hessische Elite, unter anderem auch die Titelverteidiger Michaela Göbel-Janka und Karsten Aust. Diese starteten in der zweiten Vorrunde und zeigten gleich, dass sie auch in diesem Jahr das Team sind, welches es zu schlagen gibt. Sie führten nach dem zweiten Zwischenlauf deutlich, wurden dann aber von den im dritten Vorlauf startenden Claudia Winternheimer und Mike Bergmann noch abgefangen. Das Niveau in der Vorrunde war bereits sehr hoch, in der Zwischenrunde wurde das Ganze aber noch mal gesteigert.

 

Bereits im ersten Spiel zeigte das Duo Winterheimer/Bergmann, dass es nicht gewillt war, den Spitzenplatz wieder abzugeben. Insbesondere Claudia spielte famos und startete mit 288 in die 4er Serie, die sie mit überragenden 955 beendete. Damit setzte sich dieses Duo vor dem Finale bereits deutlich ab. Hinter diesen Beiden kam es dann zu einem richtigen Krimi, von Platz 2, den das Duo Göbel-Janka/Aust verteidigen konnte, bis zum Platz 6 lag eine Differenz von 42 Pins. Den 6. Platz hatten zu diesem Zeitpunkt Uta König und Philipp Gladigau inne.

 

Nach dem 1. Spiel wurde das Klassement in den Plätzen 2-6 durcheinandergewirbelt, nach dem 2. Spiel gab es dann erneut eine andere Reihenfolge. Letztendlich setzte sich das Duo Winternheimer/Bergmann deutlich durch und wurde verdient Hessenmeister. Auf den zweiten Platz schoben sich aufgrund einer überragenden Finalserie das Duo König/Gladigau und den dritten Platz errang das Duo Kerstin Trebes/OliverMorig.

 

Einen Leckerbissen gab es dann noch in den letzten Würfen des Finales. Marius Meurer hatte 11 Strikes in Serie, war der letzte Spieler auf der Anlage und trat zu seinem letzten Wurf an, um das perfekte Spiel zu generieren. In der Halle was es komplett ruhig, man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Marius warf den Ball in die Gasse und was passierte? Der 10 er Pin blieb stehen und er kam auf 299 Pins. Dennoch ein überragendes Spiel.

 

Abschließend kann man sagen, dass diese Hessenmeisterschaften sehr guten Sport und eine extrem hohe Spannung boten. Die Medaillengewinner werden im nächsten Jahr Hessen bei den deutschen Meisterschaften in Ludwigshafen vertreten, hier wünschen wir bereits jetzt viel Erfolg und gut Holz.

 

 

Bilder