09. Februar 2012
12 online - max: 102
Eine recht junge Veranstaltung der DBU fand am 28. und 29. Oktober 2006 in Frankfurt am Main-Eschersheim statt: Zum 3. Mal wurde die Deutsche Meisterschaft der Ländermannschaften ausgetragen.
Gastgeber war – wie bereits in 2004 – der hessische Landesverband. Alle teilnahmeberechtigten 18 Bundesländer waren bei den Damen und Herren mit einer Mannschaft am Start, die entweder aus einem reinen Vereinsteam oder einer speziell für diese Veranstaltung zusammengestellten Ländermannschaft bestand. Titelverteidiger Berlin hatte von seinem Recht, eine weitere Mannschaft zu stellen Gebrauch gemacht und war außer mit dem Team von „Kraftwerk“ auch mit einer Mannschaft von „Easy Berlin“ angereist. Hamburg hatte bei den Damen auf eine zusätzliche Nominierung verzichtet.
Für Hessen startete die Bundesligamannschaft des BC FTG Frankfurt mit Michaela Eylardi, Sylvia Meurer, Klaudija Heine, Sarah Steh, Manuela Then und Miriam Slawik. Im Herrenteam spielten Jürgen Bauer, Andreas Bodem, Thomas Schmidt, Wolfgang Schlappa, Mike Machnig und Andres Fernandez vom VdK Hanau.
Gespielt wurde bei den Herren in 4 und bei den Damen in 3 Gruppen mit jeweils 6 Teams (die fehlenden Mannschaften wurden durch so genannte Geisterteams ersetzt). In 5 Begegnungen (jeder gegen jeden) wurden nach einem Punktesystem die Gruppensieger und Zweitplatzierten ermittelt, die dann wiederum im Halbfinale in 2 Gruppen gegeneinander antraten.
Die jeweiligen Sieger dieser Gruppen spielten anschließend im Finale um den Meistertitel und die Mannschaften auf dem 2. Platz bestritten das berühmte Spiel um den 3. Platz.
Für die beiden Hessenteams war der Wettbewerb bereits nach den Vorläufen beendet. Mike Machnig konnte mit seiner Serie von 1116 Pins in 5 Spielen (Schnitt 221) die nötigen Punkte genau so wenig sichern, wie Michaela Eylardi und Sylvia Meurer (Schnitt 190,6 und 193) bei den Damen.
Das Halbfinale der Damen erreichten in der Gruppe 1 die Mannschaften aus Hamburg, Baden, Berlin und Nordrhein-Westfalen sowie in Gruppe 2 Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Württemberg.
Bei den Herren waren es in Gruppe 1 Württemberg, Hamburg, Berlin I und Mecklenburg-Vorpommern und in der Gruppe 2 Nordrhein-Westfalen, Bemen, Berlin II und Brandenburg.
Sieger der Gruppe 1 bei den Damen wurde Baden, bei Gruppe 2 Brandenburg. Bei den Herren starteten als Sieger Nordrhein Westfahlen und Kraftwerk Berlin im anschließenden Finale.
Um Platz 3 kämpften die Damenteams von Nordrhein-Westfalen gegen Württemberg und die Herren aus Württemberg gegen Easy Berlin.
Mit relativ deutlichen Siegen (972:830 und 921:885 Pins = 2:0 Punkte) verwiesen die Damen aus Württemberg (Melanie Börner, Manuela Krause, Corina Neumann, Gabi Göbel und Melanie Birlinger) die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen (Julia Stolting, Miriam Otten, Sandra Kirschnick, Stephanie Holzapfel, Sandra Gellissen und Melanie White) auf den 4. Patz.
Die Herren mussten 3 Spiele absolvieren, bis der Bronzemedaillengewinner Württemberg (Frank Börner, Uwe Slama, Ralf Schlingensief, Stefan Siarsky, Thomas Siarsky und Marcus Häuser) ermittelt war. Das Berliner Team (Norman Kühn, André Nowakowski, Julian Otto, Dirk Opitz, Gordon Kroker und Abraham Ricky) hatte das 1. Spiel knapp mit 945:931 gewonnen, musste sich dann aber den stark aufspielenden Württemberger mit 1011:907 und 1006:945 = 2:0) geschlagen geben.
Beim Spiel um den Meistertitel ließen die Brandeburger Damen Gabriele Baumann, Marita Groß, Katharina Hoffmann, Sandra Rudolph und Karina Czak der badischen Auswahl mit Karin Bauer, Nicole Heberle, Melanie Jentschke, Martina Kolbenschlag, Sandra Schaal und Ellen Spratler keine Chance auf einen Sieg. Mit 936:891 und 884:844 gewann die Brandenburger Auswahl und wurde damit Deutscher Damenmeister der Ländermannschaft 2006.
Bei den Herren ging es wesentlich spannender zu. Nachdem die Berliner „Kraftwerk-Spieler“ Philip Meinke, Marco Baade, Sascha Hauchwitz, Sascha Obst und Michael Michajlow mit 1068:993 das 1. Spiel klar für sich entscheiden konnten, war im 2. Spiel die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen mit Bernd Esser, Stefan Filor, Michael Kalb, Michael Koch und Klaus Schüttforth nicht abzuschütteln: im 10. Frame hatten die beiden letzten Spieler jeweils einen Räumer und noch einen Anwurf. Der Spielstand betrug 1001 Pins für Berlin und 1000 Pins für NRW. Das Ungewöhnliche geschah: der Berliner warf einen 9er und der Spieler aus NRW einen Strike. Somit hatten beide Teams 1010 Pins und Sportwart Walter Werner (der als komm. Sportdirektor der DBU die Veranstaltung leitete) Grund zum Jubeln, denn nun musste ein Roll-Off gestartet werden.
Roll-Off bedeutete, die Frames 9 und 10 mussten von den beiden Mannschaften noch einmal gespielt werden. Nach Ende des 9. Frames hatte Berlin einen knappen Vorsprung vom 50:47 Pins, NRW allerdings auch 2 Nichträumer. Durch Strikes im 10. Frame konnte NRW zwar auf- aber die Berliner nicht mehr einholen. Mit 201:188 Pins und 2:0 Punkten gewannen diese den Deutschen Meistertitel.
Anstelle der erkrankten Sektionspräsidentin Erika Fertig, der wir an dieser Stelle recht herzliche Genesungswünsche ins Krankenhaus senden, begrüßte Elke Wittenborg als Stellvertreterin die Spielerinnen, Spieler und Gäste und assistierte unserem hessischen Verbandsvorsitzender Erich Schmidt bei der anschließende Siegerehrung.
Bei Conny Martens bedankte sich Elke für die gute Kooperation und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.
Auch an die übrigen Helfer von Küche und Service ging ein herzliches Dankeschön. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie das kleine Team um „Moppel“ innerhalb kürzester Zeit aus der winzigen Küche gute Speisen auf den Teller zaubert, Salate anrichtet und zwischendurch noch Getränkewünsche aller Art promt erfüllt. Aber wenn die Chefin Conny Martens selbst Hand mit anlegt, greifen auch die anderen Helfer gerne und fest zu.
Nicht fehlen durfte natürlich die schon berühmte Kuchentheke, an der sich die Spielerinnen und Spieler kostenlos mit „Nervennahrung“ versorgen konnten. Wer es lieber gesund mochte, für den stand ein großer Korb mit Äpfeln bereit.
Das Orgateam aus Hessen unter der Leitung von Elke Wittenborg hat sehr gute Arbeit geleistet. Lucy Wolf und Petra Knieschewski zeichneten verantwortlich für die Auswertung. Uwe Trebbien für die Datenübertragung, Claus-D. Flemming für die Ansagen, Walter Werner für die korrekte Spieldurchführung, angefangen von der Gruppenauslosung am Freitagabend. Das Schiedsrichterteam unter der Leitung von Gerd Hofmann unterstützte den reibungslosen Spielablauf. Nicht zu vergessen unser allgegenwärtiger Finanzexperte Franz Fertig, der überall mit anpackte und half, wo immer es nötig war !
Prominente Besucherin am Rande der Veranstaltung war Michaela Göbel mit ihrem süßen 4 ½ Monate alten Töchterchen Lena.
Spiele Halbfinale Damen und Herren
Tabelle Halbfinale Damen und Herren
Anzeige
Hessenliga
[mehr] Sa. 11.02.12 14:30 Uhr bis So. 12.02.12 16:00 Uhr | Bowling7. Start der Ligen
[mehr] So. 12.02.12 10:00 Uhr bis So. 12.02.12 17:00 Uhr | BowlingKadertraining Junioren
[mehr] Sa. 18.02.12 bis Sa. 18.02.12 | BowlingSeniorentraining
[mehr] So. 19.02.12 bis So. 19.02.12 | Bowling2. Turnierstopp Jugendliga
[mehr] So. 19.02.12 bis So. 19.02.12 | Bowling