Bowling | Meisterschaften 2015_16 | Ranglistenturnier 2015

Hessisches Ranglistenturnier 2015/16

Siegerin Damen A-B, Gina-Maria Merkel
Platz 1-3 Damen A
Siegerin Damen C, Agnes Reuter
Platz 1-3 Damen C
Siegerin Damen D, Martina Körber
Platz 1-3 Damen D
Siegerin Damen E-F, Bianca Reich
Platz 1-3 Damen E-F
Sieger Herren A, Florian Rousselange
Platz 1-3 Herren A
Sieger Herren B, Ivan Sabo
Platz 1-3 Herren B
Sieger Herren D, Gerd Förster
Platz 1-3 Herren D
Sieger Herren C, Marius Meurer
Platz 1-3 Herren C
Sieger Herren E-F, Tim Stapper
Platz 1-3 Herren E-F

(Susi Müller) Das diesjährige Ranglistenturnier wurde vom 31.10/ 01.11.2015 auf der Bowlingbahn am Rebstock veranstaltet. Die Turnierleitung übernahm auch in diesem Jahr der Jugendausschuss der Sektion Bowling. Gestartet wurde bei den Damen und Herren in den Klassen A bis F. Wobei bei den Damen die Klassen A und B zusammen spielten.  Und sowohl bei den Damen und auch den Herren wurden die Klassen E und F zusammengelegt.

Der Wettbewerb gliederte sich in Vorrunde, Viertelfinale, Halbfinale und Finale. In der Vorrunde machte jeder Spieler 6 Spiele. Die Finalläufe wurden alle im KO System entschieden. Entschieden wurde dies nach zwei Spielen. Für die Finalläufe qualifizierten sich die besten acht Spieler der Gruppe.

 

Damen A und B

Schon in der Vorrunde erzielte Gina Maria Merkel mit 1381 Pins ein fantastisches Ergebnis, und lag natürlich auf dem ersten Platz. Mit 1190 Pins lag Kanittha Pohl mit einem erheblichen Abstand auf dem zweiten Platz. Sie wurde mit nur 10 Pins weniger (1180 Pins) von ihrer Vereinskollegin Petra Knischewski gefolgt.

Im Viertelfinale spielte Gina Maria gegen die Achte Jasmin Fritzjus und gewann souverän mit 514 zu 354 Pins. Kanittha Pohl musste sich der siebtplatzierten Regina Helfrich mit 325 zu 359 Pins geschlagen geben. Auch  Petra Knischewski unterlag mit 358 zu 379 Pins Gabriele Brandes die auf dem sechsten Platz lag.  Nadja Rifinius unterlag ihrer Vereinskollegin  Michaela Eylardi mit 403 zu 444 Pins.

Im Halbfinale standen also Merkel, Eylardi, Brandes und Helfrich.

Gina Maria behauptete sich auch im Halbfinale gegen Michaela mit 414 zu 387 Pins, und spielte im Finale dann um den ersten Platz. In der zweiten Begegnung gewann Gabriele Brandes gegen Regina Helfrich, mit 426 zu 395 Pins.

Auch im Finale gegen Gabriele Brandes,  setze sich Gina Maria Merkel durch. Hier traf Gina noch einmal 471 Pins. Völlig zu Recht gewann Gina Maria  Merkel somit den Titel in der Rangliste A. Sie spielte über das gesamte Turnier einen Schnitt von 231,6 Pins. Eine sehr beachtliche Leistung. Zweiter Platz für Gabriele Brandes.  Regina Helfrich gewann die zwei Spiele gegen Michaela Eylardi mit 413 zu 370 Pins und war somit Dritte.

 

Damen C

Wie auch im letzten Jahr gingen hier so wenige Damen an den Start das alle eigentlich gleich im Viertelfinale standen. Und auch dieses Jahr mussten die ersten beiden, Lydia Heck-Seipel und Agnes Reuter das Viertelfinale gar nicht spielen. Lydia lag mit 1178 Pins auf dem ersten Platz. Für das Halbfinale qualifizierte sich Christine Sabo gegen die Vorjahressiegerin Anna Heuckeroth mit 393 zu 369 Pins. Und Claudia Wright behauptete sich mit 345 zu 389 Pins gegen Tassanee Weber.

Im Halbfinale mussten nun auch  Seipel und Reuter wieder ran. Lydia verlor gegen Christine Sabo mit 326 zu 399 Pins. Agnes hatte da ein etwas besseres Händchen, und konnte Claudia Wright mit 358 zu 323 Pins besiegen.

Um den ersten Platz spielten also Reuter /Sabo und um den dritten Platz Seipel /Wright.

Agnes und Christine machten es dann für die Zuschauer noch einmal richtig spannend.  Nach den beiden Spielen waren sie mit 363 zu 363 Pins, Pingleich. Hier musste also ein Roll off entscheiden. Dies endete mit 28 zu 296 Pins für Agnes Reuter. Erster Platz also für sie. Den Kampf um den dritten Platz konnte Claudia Wrigth mit 348 zu 328 Pins für sich entscheiden.

 

Damen D

Mit 14 Damen konnten hier ein Zuwachs von 4 Spielerinnen im Vergleich zum Vorjahr vermeldet werden. Nach dem Vorlauf lag Elke Barke-Ziegler mit 1121 Pins auf dem ersten Platz. Gefolgt wurde sie von Sybille Scheuermann mit 1061 Pins und Angelika Lamprecht mit 1050 Pins.

Im Viertelfinale traf Elke Barke-Ziegler auf die achtplatzierte Beate Möller.  Beate konnte hier mit 370 zu 340 Pins als Gewinnerin die Bahn verlassen. Und auch Sybille musste sich der siebtplatzierten Claudia Müller mit 269 zu 306 Pins geschlagen geben.  Das Duell Krüger gegen Krüger gewann Carmen Krüger mit überlegenen 403 zu 307 Pins gegen Petra Krüger. Angelika Lamprecht musste sich mit 320 zu 373 Pins von Martina Körber geschlagen geben. 

Im Halbfinale standen sich  also Möller und Krüger gegenüber  und Körber gegen Müller. Carmen Krüger und Martina Körber konnten ihre Spiele jeweils für sich entscheiden und spielten im Finale um den ersten Platz.  

Hier wurde es dann noch einmal richtig knapp. Martina Körber spielte insgesamt 309 Pins. Carmen Krüger 308. Spannender war es wohl nur bei den Damen C.  Den Kampf um den dritten Platz gewann mit 343  zu 301 Pins Claudia Müller gegen Beate Möller.

 

Damen E und F

In dieser Klasse hatten neun Damen gemeldet. Nach dem Vorlauf lag Kerstin Trebes mit 1092 Pins auf dem ersten Platz. Waltraud Rott lag mit 1027 Pins auf dem zweiten  Platz und Platz drei nach dem Vorlauf mit 1020 Pins für Bianca Reich.

Im Viertelfinale hießen die Paarungen: Kerstin Trebes  gegen Peggy Reich, Waltraut Rott gegen Stephanie Kügler, Bianca Reich gegen Ursula Heuckeroth, und Barbara Hochhaus gegen Eva Neubauer.  In das Halbfinale kamen,  Kerstin Trebes, Bianca Reich, Barbara Hochhaus und Waltraud Rott.

Den Kampf um die Spiele für  den ersten Patz entschied Kerstin Trebes mit 312 zu 282 Pins gegen Barbara Hochhaus.  Bianca Reich spielte ihre Gegnerin Waltraud Rott, mit 423 Pins zu 318 Pins förmlich an die Wand. Bianca würde also mit Kerstin  um den ersten Platz spielen.

Auch hier gab es dann zwei spannende Finalspiele. Mit 330 Pins und einem Pin  Vorsprung ging Bianca Reich als Gewinnerin gegen Kerstin Trebes von der Bahn. Den dritten Platz gewann Barbara Hochhaus mit 349 zu 279 Pins.

 

Herren A

Florian Rousselange setzte sich mit 1352 Pins nach dem Vorlauf an die Spitze. Gefolgt wurde er von Rolf Appel mit 1328 Pins und Klaus Rathgeber mit 1318 Pins. Die weiteren Teilnehmer für das Viertelfinale waren, der Titelverteidiger Sascha Güldner, Dale Robison, Bernd Hensel, Philipp Gladigau und Karl Biersack.

Für das Halbfinale qualifizierte sich Florian Rousselange  gegen Karl Biersack mit 351 zu 321 Pins. Rolf Appel gegen Philipp Gladigau mit 437 zu 406 Pins. Der Vorjahressieger Sascha Güldner gegen Dale Robison mit 442 zu 402 Pins. Und Klaus Rathgeber gegen Bernd Hensel mit 407 zu 358 Pins.

Weiter ging es nun im Halbfinale mit den Begegnungen Florian Rousselange  gegen Sascha Güldner und Rolf Appel gegen Klaus Rathgeber. Florian konnte sich mit 399 zu 372 Pins gegen Sascha behaupten und spielte somit um den ersten Platz. Rolf Appel trumpfte mit 464 zu 366 Pins noch einmal richtig auf, und stand auch im Finale um den ersten Platz.

Florian ließ sich aber auch in den letzten Spielen nicht beirren und ging mit 444 zu 411 Pins als Gewinner von der Bahn. Zweiter Platz für Rolf Appel. Den Kampf um den dritten Platz gewann Klaus Rathgeber mit 417 zu 405 Pins gegen Sascha Güldner.

 

Herrn B

Mit einer hervorragenden 6er Serie von 1481 Pins (246,8 Schnitt) setze sich Daniel Dorfmeister nach dem Vorlauf erst einmal auf den ersten Platz.  Marcel Barth traf 1369 Pins, war mit diesem Ergebnis zweiter. Auf dem dritten lag mit 1350 Pins Frank Herbig.

Im Viertelfinale machten es auch die Herren Dorfmeister und Sabo recht spannend. Mit 435 zu 433 Pins entschied Ivan Sabo, der als achter ins Viertelfinale kam die Partie für sich. Marcel Barth gewann seine Spiele gegen Florian Schnee mit 433 zu 401 Pins. Und auch der drittplatzierte Herbig bezwang seinen Gegner Jochen Müller mit 451 zu 420 Pins. Thomas Buskowiak konnte mit 375 zu 311 Pins Wolfgang Schlapp von seinem vierten Platz verjagen.

Im Halbfinale trafen nun die Herren Sabo/ Buskowiak und Herbig/Barth aufeinander. Auch hier konnte Ivan Sabo als Gewinner gegen Thomas Buskowiak mit 437 zu 373 von der Bahn gehen.  In der zweiten Halbfinalbegegnung konnte sich Herbig mit 418 zu 393 Pins gegen Barth durchsetzten.

So spielte nun, der als achter ins Finale eingezogene Sabo mit Herbig um den ersten Platz. Und wieder setzte sich Sabo gegen seinen Gegner durch. Er gewann den Titel in seiner Gruppe mit 435 zu 404 Pins. Zweiter also, Frank Herbig. Den Kampf um den dritten Platz gewann Thomas Buskowiak mit 450 zu 385 Pins gegen Marcel Barth.

 

Herren C

Philipp Spohr  spielte in dieser Gruppe im Vorlauf eine tolle 6er Serie mit 1459 Pins (243,1 Schnitt), und lag damit klar auf dem ersten Platz. Gefolgt wurde er von Carsten Barke mit 1345 Pins und Simon Wagner mit 1328 Pins.

Weiter ging es nun im Viertelfinale mit Spohr gegen Adjei, Barke gegen Theis-Franke, Wagner gegen Wolf und Meurer gegen Kallup. Spohr konnte hier seinen Gegner mit 460 zu 415 Pins von der Bahn schicken.  Barke hatte leider nicht so viel Glück. Er musste sich Theis-Franke mit 418 zu 425 Pins geschlagen geben. Kaum eine Chance ließ Wagner mit 433 zu 359 Pins seinem Gegner Wolf. Und auch Meurer erteilte seinem Gegner mit 467 zu 337 Pins eine kleine Lehrstunde.

Ein spannendes Halbfinalspiel zeigten uns Marius Meurer und Philipp Spohr. Sie trennten sich mit 466 zu  465 Pins für Marius Meurer. Wagner konnte sein Hoch allerdings nicht für das Halbfinale mitnehmen. Er unterlag seinem Gegner Theis-Franke mit 332 zu 417 Pins. Um Platz eins spielten also Marius Meurer und Jörg Theis-Franke. Nach diesen zwei letzten Spielen ging Marius mit 462 zu 401 Pins als Sieger von der Bahn. Spohr konnte sich mit 456 zu 389 Pins den dritten Platz ergattern.

 

Herren D

Hier ging mit 28 Spielern das größte Starterfeld auf die Bahn.  Doch auch hier konnten sich nur acht Herren für die Finalspiele qualifizieren. Als bester ging nach dem Vorlauf mit 1234 Pins Gerd Förster von der Bahn.  Gefolgt von Leonhard Jantschik mit 1211 Pins und Winfried Reuter mit 1191 Pins.

Der als achter ins Finale gekommene Michael Reich macht es seinem Gegner Gerd Förster nicht ganz so leicht. Verlor aber dann am Ende mit 411 zu 432 Pins die Partie. Der Zweitplatzierte Jantschik konnte mit 409 zu 369 Pins, seinen Herausforderer Peter Hampel besiegen.  Winfried Reuter musste sich Mike Stasik mit 380 zu 405 Pins geschlagen geben. Und auch Reiner Krug verlor gegen Michael Friedrich mit 342 zu 385 Pins.

Im Halbfinale standen also die Herren Förster /Friedrich und Stasik /Jantschik.  Sowohl Förster als auch Stasik konnten ihre Gegner besiegen. Förster mit 408 zu 385 Pins und Stasik mit 412 zu 394 Pins. Die beiden standen sich nun für den Kampf um den ersten Platz gegenüber.

Und die beiden machten es auch noch einmal richtig spannend. Mit 384 Pins zu 380 Pins trug Gerd Förster den Sieg mit nach Hause. Den Kampf um den dritten Platz entschied Jantschik mit 341 zu 369 Pins für sich.

 

Herren E und F

Acht Herren hatten hier gemeldet, die dann auch gleich im Viertelfinale standen. Bester nach dem Vorlauf war Lars Fastus mit 1152 Pins. 1144 Pins traf Tim Stapper und war erst einmal zweiter. Und vorerst dritter war Dennis Gruchot mit 1092 Pins.

Lars Fastus traf im Viertelfinale auf Volker Ries und musste sich ihm aber mit einem sehr knappen 364 zu 365 Ergebnis geschlagen geben. Tim Stapper musste im Viertelfinale nicht spielen, da sein Gegner Dieter Löffler nicht mehr antrat. Dennis Gruchot traf auf Frank Jourdan und gewann mit 412 zu 324 Pins. Nick Schubert konnte seinen Gegner, Andreas Ziegler mit 349 zu 318 Pins von der Bahn schicken.

Im Halbfinale konnte sich Schubert mit 287 Pins gegen Volker Ries mit 270 Pins durchsetzen. Und Tim Stapper trumpfte mit 420 zu 315 Pins gegen seinen Mitspieler Gruchot auf.

Die Spiele um den ersten Platz bestritten in dieser Gruppe also, Schubert und Stapper. Um den dritten Platz spielten Ries und Gruchot. Stapper setzte sich dann mit 380 zu 338 Pins gegen Schubert durch. Und den dritten Platz errang mit 406 zu 295 Pins Dennis Gruchot.

Wir gratulieren allen Siegern.

 

Ein besonderer Dank gilt natürlich an dieser Stelle wieder mal dem Bahnenbetreiber und ihren Angestellten für den reibungslosen Ablauf des Turniers.

Die Siegerehrung wurde von Sylvia Meurer und Tom Pfaff durchgeführt.