Bowling | Meisterschaften 2015_16 | Einzel

Hessenmeisterin Michaela Göbel-Janka
Hessenmeister Einzel Damen Platz 1 - 3
Alle Finalteilnehmerinnn der Damen
Hessenmeister Bodo Konieczny
Hessenmeister Herren Platz 1-3
Alle Finalteilnehmer der Herren
Alle Finalteilnehmer

Hessenmeisterschaften im Einzel 2015/16

 

(Susi Müller) Vom 9. – 10. April 2016 fanden in Wiesbaden und Mühlheim die Hessenmeisterschaften im Einzel statt. Erfreulicherweise hatten in diesem Jahr mehr Spieler gemeldet als in der vergangenen Saison. Und das obwohl der Wettkampf auf Hallen ausgetragen wurde, die bei vielen Spielern als „schwer spielbar“ verschriehen sind. Bei den Damen waren es 38 Meldungen und bei den Herren 76. Im Vorlauf in Wiesbaden musste eine 6er Serie gespielt werden.  Für das Halbfinale konnten sich bei den Damen die Besten 16 qualifizieren. Bei den Herren waren es 32. Im Halbfinale wurden  noch einmal sechs Spiele gemacht, um die Besten 8 zu ermitteln. Für das Finale im Round Robin Prinzip wurden die Spieler in zwei Gruppen geteilt. Für jedes gewonnene Spiel gab es 20 Punkte Bonus. Zum Schluss machten dann die Gruppenplatzierten noch einmal ein Spiel um die letztendliche Platzierung machen.

 

Damen

Im Vorlauf in Wiesbaden erspielte sich Nadja Rifinius von der FTG-BC Frankfurt mit 1295 Pins den ersten Platz. Knapp dahinter lag mit 1283 Pins Jeannine Barth (BV 1987 Frankfurt) mit 1283 Pins. Dritte zu diesem Zeitpunkt, Michaela Göbel-Janka vom BV 77 mit 1224 Pins.  Die Titelverteidigerin Renate Heeg vom BC 2000 Aschaffenburg, lag nach dem Vorlauf, mit 1207 Pins auf dem fünften Platz. Letzte Teilnehmerin für das Halbfinale war Carmen Krüger  (BV Römer Frankfurt) mit. 1077 Pins.

Im Halbfinale in Mühlheim setzte sich Jeannine Barth mit 1380 Pins an die Spitze. Und auch Michaela Göbel-Janka verbesserte sich mit 1328 Pins auf den zweiten Platz. Kanittha Pohl (BC Blau-Gelb Frankfurt), holte mit 1192 Pins vom neunten auf den dritten Platz auf. Nadja Rifinius fiel mit 1082 Pins auf den vierten Platz. Fünfte Teilnehmerin für das Finale wurde Diana Long(Cosmos Wiesbaden) mit insgesamt 2370 Pins.  Klaudija Heine (BC Blau-Gelb Frankfurt) belegte mit 2360 Pins den sechsten Platz. Platz sieben für Nicole Gutzwiller vom FSV Frankfurt mit 2331 Pins. Und als letzte zog Rebecca Doffin vom BV 1987 Frankfurt mit 2328 Pins, ins Finale ein.

 

Die Gruppenaufteilung für das Finale sah wie folgt aus

Gruppe A: Barth, Rifinius, Long, Doffin.

Gruppe B: Göbel-Janka, Pohl, Heine, Gutzwiller

In Gruppe A konnte Nadja Rifinius mit 60 Punkten zwar den meisten Bonus einstreichen, aber mit einem gesamt Ergebnis von 3029 Pins erreichte sie nur den Zweiten Platz. Den ersten Platz belegte hier, mit 20 Punkten Bonus und einem Ergebnis von 3204 Pins, Jeannine Barth. Platz drei für Diana Long mit 2969 Pins. Und vierte war Rebecca Doffin mit 2863 Pins.

Michaela Göbel-Janka erreichte in Gruppe B mit 3279 Pins (inkl. 40 Punkten Bonus) den ersten Platz. Gefolgt wurde sie von Kanittha Pohl, ebenfalls mit 40 Punkten Bonus, mit 3041 Pins. Nicole Gutzwiller strich ebenfalls 40 Punkte Bonus ein, hatte somit 2958 Pins und lag auf dem dritten Platz. Klaudija Heine verlor alle Spiele und bekam daher auch keinen Bonus. Mit 2897 Pins belegte sie den vierten Platz in ihrer Gruppe.

Nun ging es an das letzte Spiel um die letztendliche Platzierung.

Das Spiel um den Meistertitel konnte die routinierte Bundesligaspielerin Michaele Göbel-Janka mit 211 zu  180 Pins gegen Jeannine Barth gewinnen.

Kanittha Pohl musste sich Nadja Rifinius mit 143 zu 175 Pins geschlagen geben.

Nicole Gutzwiller gewann das Finalspiel gegen Diana Long, mit 195 zu 179 Pins.

Und die Damen Doffin und Heine machten es in dem Spiel um den siebten Platz noch einmal spannend. Sie spielten beide 198 Pins. Hier musste ein Roll off die Entscheidung bringen. Dies entschied Rebecca Doffin mit 36 zu 26 Pins, für sich.

 

Herren

Bei den Herren trat der Titelverteidiger, Karsten Aust nicht an.

Mit einer tollen 6er Serie von 1496 Pins setzte sich Alexander Fath vom BV 1987 Frankfurt nach dem Vorlauf an die Spitze. Marc Lucke spielte im letzten Spiel des Vorlaufes ein 300er Spiel, doch mit einem Gesamtergebnis von 1385 Pins lag er nur auf dem zweiten Platz.  Auf dem dritten Platz, lag nach dem Vorlauf der Bronzemedaillenträger vom Vorjahr, René Rabenseifner vom BC Wiesbaden mit 1380Pins. Den 32. Platz belegte Matthias Weitzel vom BC Blau-Gelb Frankfurt mit genau 1200 Pins.

Im Halbfinale tauschten die Herren Fath und Lucke die Plätze. Lucke spielte 1401 Pins (ges. 2786 Pins), Fath diesmal nur 1282 Pins (ges.2751 Pins). René Rabenseifner schied mit 2497 Pins aus dem Wettbewerb aus.  Den dritten Platz erspielte sich Bodo Konieczny von Finale Kassel mit 2689 Pins. Bernd Hensel vom BC Blau-Gelb Frankfurt behielt mit 2658 Pins weiterhin seinen vierten Platz. Damian Machura vom BC 83 Kelsterbach verbesserte sich mit 2620 Pins vom 21. auf den fünften Platz. Sechster im Finale wurde Hans-Jürgen Müller vom SBV mit insgesamt 2608 Pins. Sven Mader, vom BC Blau-Gelb Frankfurt katapultierte sich mit 2602 Pins vom 27 auf den siebten Platz. Und den letzten Platz für das Finale ergatterte Peter Stephan vom TSV 1960 Hanau mit 2571 Pins.

 

Die Aufstellung der zwei Gruppen bei den Herren sah folgendermaßen aus.

Gruppe A: Lucke, Hensel, Machura, Stephan

Gruppe B: Fath, Konieczny, Müller, Mader

 

Marc Lucke bekam zwar in der Round Robin zwar nur 20 Punkte Bonus, doch reichte sein Pinergebnis von insgesamt 3403 dafür dass er um den ersten Platz spielen würde. Mit einem gesamt Ergebnis von 3344 Pins, davon 40 Punkte Bonus, würde Damian Machura um den dritten Platz spielen. Ebenfalls 40 Punkte Bonus bekam Peter Stephan. Er würde mit 3277 Pins um den fünften Platz spielen. Bernd Hensel bekam 20 Punkte Bonus und kämpfte im letzten Spiel somit um den siebten Platz.

 

In der Gruppe B strich Bodo Konieczny mit 60 Punkten den meisten Bonus ein. Insgesamt hatte er 3426 Pins. Lag also klar auf dem ersten Platz. Zweiter in der Gruppe, mit 20 Punkten Bonus und insgesamt 3326 Pins, Alexander Fath. Sven Mader strich 40 Punkte Bonus ein, hatte insgesamt 3267 Pins und würde gegen Peter Stephan um den fünften Platz spielen. Hans-Jürgen Müller konnte kein Spiel für sich entscheiden. Er trat mit 3127 Pins gegen Bernd Hensel, in dem Kampf um den siebten Platz auf die Bahn.

 

Das Spiel um den ersten Platz gestalteten die Herren Lucke und Konieczny recht spannend. Lucke spielte 225 Pins, doch Konieczny traf 234 Pins und gewann somit den Meistertitel. 

Machura und Fath trennten sich mit 219 zu 189 Pins. Der dritte Platz also für Damian Machura.

Sehr knapp ging es in der Begegnung Stephan und Mader zu. Ganz fünf Pins entschieden hier den Sieg. Der glückliche Gewinner war Sven Mader mit 189 zu 184 Pins.

Den Kampf um den siebten Platz gewann Hans-Jürgen Müller mit 212 zu 177 Pins, gegen Bernd Hensel.

 

Wir gratulieren den Hessenmeistern.

 

Zu den Deutschen Meisterschaften werden die ersten drei Plätze fahren.

 

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Bahnenbetreibern und ihren Angestellten für den reibungslosen Ablauf des Wettkampfes. Außerdem bedanken wir uns bei den Schiedsrichtern und dem Auswertungsteam.

Die Siegerehrung wurde von unserem Sektionspräsidenten Walter Werner und dem Sektionssportwart Edgar Müller vorgenommen.

 

 

Halbfinale Mühlheim

 

09:00 Herren Platz 18 - 33

09:00 Damen Platz 9 - 16

 

12:25 Herren Platz 1 - 17

12:25 Damen Platz 1 - 8