Bowling | Meisterschaften 2015_16 | Doppel

Hessenmeisterschaft im Doppel 2016

Hessenmeisterinnen Nadja Rifinius und Saskia Schutte
Hessenmeisterinnen Nadja Rifinius und Saskia Schutte
Platz 1 - 3 und Teilnehmerinnen der Deutschen Meisterschaft
Alle Finalistinnen
Hessenmeister Peter Stefan und Manfred Staab
Platz 1 - 3
Alle Finalisten
Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften

(Susi Müller) Die Meisterschaften im Doppel wurden in diesem Jahr vom 9.-10.012016 auf den Bowlingbahnen in Frankfurt Eschersheim und am Rebstock ausgetragen. Es waren 27 Damen und 55 Herrendoppel gemeldet. Dies bedeutete einen leichten Anstieg der Teilnehmerzahlen, im Vergleich zum Vorjahr.

Im Vorlauf mussten  sechs Spiele absolviert werden. Neu in diesem Jahr, war der verkürzte Halbfinalmodus. Hier mussten anstatt sechs Spielen nur vier Spiele absolviert werden .Bei den Damen konnten sich die Besten 12 Spielerinnen für das Halbfinale qualifizieren. Bei den Herren waren es 24 Doppel. Ins Finale, das im Round Robin Prinzip gespielt wurde, kamen die jeweils besten acht Doppel.

 

Damen

Den Vorlauf schloss das Doppel Gutzwiller/Aufschläger vom FSV Frankfurt mit 2309 Pins auf dem ersten Platz ab. Gefolgt wurde sie von den Damen Renate Heeg und Michaela Reckemeier vom BC 2000 Aschaffenburg mit 2252 Pins. Dritter was das junge Doppel Nadja Rifinius (FTG-BC Frankfurt) und Saskia Schutte (BC83 Kelsterbach) mit 2227 Pins. Den letzten Platz für das Halbfinale erspielte sich das Doppel Irina Rifinius und Corinna Auth vom BC Blau Gelb Frankfurt mit 2108 Pins.

Nach dem Halbfinale sah die Platzierung wieder ganz anders aus.

Nicole Gutzwiller und Ulrike Aufschläger fielen mit 1610 Pins auf den sechsten Platz zurück. Ihren Platz nahm das Doppel Knischewski/Wolf vom BC Blau Gelb, mit 1725 Pins ein. Zweite waren Peggy Spendler und Christine Marlow vom FSV Frankfurt mit 1690 Pins. Auf dem dritten Platz weiterhin, Rifinius/Schutte mit 1639 Pins. Platz vier für das Doppel Pöhner/Merkel vom BC 2000 Aschaffenburg. Ihre Vereinskolleginnen Heeg/Reckemeier folgte ihnen auf dem fünften Platz. Als siebte zog das Doppel Petra Schmidt/Klaudija Heine (BC Blau-Gelb Frankfurt) in das Finale ein. Und den letzten Platz ergatterten die Damen Claudia Hüllenhütter und Diana Long vom Cosmos Wiesbaden.

Im Finale wurde nun in zwei Gruppen weitergespielt. Im Round Robin verfahren hieß es nun, Spiele gewinnen und Bonus einzustecken.

Dies gelang in Gruppe A dem Doppel Knischewski/ Wolf am besten. Sie lagen mit insgesamt 5188 Pins an der Spitze. Ihr Gegner im Kampf um den ersten Platz waren die Damen Rifinius/Schutte aus Gruppe B mit 5215 Pins. Um den dritten Platz spielten, aus Gruppe A Cornelia Pöhner und Gina Maria Merkel (5121 Pins), gegen Peggy Spendler und Christine Marlow mit 5117 Pins. Renate Heeg und Michaela Reckemeier traten aus Gruppe A, mit 4947 Pins, gegen  das Doppel Nicole Gutzwiller und Ulrike Aufschläger mit 5078 Pins an. Und um die letzten beiden Platzierungen spielten aus Gruppe A Claudia Hüllenhütter mit ihrer Partnerin Diana Long mit 4817 Pins, gegen Petra Schmidt und Klaudija Heine mit 4927 Pins.

Im finalen Spiel konnte das Youngsterteam Rifinius/Schutte, das Doppel Knieschewski/ Wolf mit 371 zu 364 Pins besiegen. Den Kampf um den dritten Platz gewann das Team Spendler/ Marlow mit ebenfalls 371 Pins zu 334 Pins von Pöhner/Merkel. Platz fünf für Gutzwiller/Aufschläger mit 391 zu 333 Pins gegen Heeg/Reckemeier. Und das Spiel um den siebten Platz gewannen die Damen Schmidt/Heine mit 407 zu 385 Pins, gegen Hüllenhütter/Long.

 

Herren

Bestes Doppel nach dem Vorlauf, war bei den Herren Frank Herbig und Daniel Neß von Phönix Frankfurt mit 2592 Pins. Gefolgt wurde sie vom Bundesligateam von Finale Kassel Morig/Canady mit 2503 Pins.  Auf dem dritten Platz lag  das Team Damian Machura/ Mike Mank vom BC 83 Kelsterbach mit 2463 Pins. Als letztes konnte sich das Doppel  Gebhard (BV 1987 Frankfurt) und Michael Thun (Phönix Frankfurt), mit 2233 Pins im Halbfinale beweisen.

Wie bei den Damen, fielen die Erstplatzierten Herbig/Neß nach dem Halbfinale, mit 1573 Pins auf den sechsten Platz zurück. Das Doppel Morig/Canady spielte  1937 Pins, und stieg auf den ersten Platz. Peter Stephan und Manfred Staab vom TSV 1860 Hanau nahmen mit 1846 Pins den zweiten Platz ein.  Eine sensationelle Serie spielten die Herren Hagen Pest vom BC Gießen und Daniel Dorfmeister vom Bowlingsportclub Bensheim mit 2010 Pins. Mit diesem Ergebnis katapultierten sie sich vom 21. auf den dritten Platz. Platz vier für das Doppel Frank Born und Manfred Jost vom SBV mit 1837 Pins. Und auch Sven Henrich  und Benjamin Pachonik vom ABV Frankfurt spielten eine hervorragende Serie mit 1949 Pins, und waren als fünftplatzierte im Finale.  Siebter Platz, mit 1722 Pins für Marius Meurer und Rainer Helfrich von der FTG-BC Frankfurt. Als letzte zogen die Herren Machura/Mank, mit 1682 Pins ins Finale ein.

Gruppensieger der Gruppe A waren Oliver Morig und David Canady mit insgesamt 5851 Pins. Sie trafen im Finalspiel also auf die Herren Stephan und Staab, die in ihrer Gruppe mit 5788 Pins gewannen. Um den dritten Platz spielten aus Gruppe A, Sven Henrich und Benjamin Pachonik gegen Hagen Pest und Daniel Dorfmeister.  Frank Born und Manfred Jost aus Gruppe A,  traten gegen das Doppel Herbig/Neß  in den Kampf um den fünften Platz an.  Und die Herren  Machura/Mank aus Gruppe A spielten gegen Meurer/Helfrich aus Gruppe B.

Einen waren Krimi konnte man bei dem Kampf um den ersten Platz sehen. Diesen gewann das Doppel Stephan/Staab mit 461 zu 460 Pins gegen Morig/Canady.  Sven Henrich und sein Partner Benjamin Pachonik gewannen mit 457 zu 397 Pins das Spiel um den dritten Platz gegen Pest/Dorfmeister. Born und Jost erspielten sich mit 533 zu 450 Pins den fünften Platz.  Und Platz ging mit 428 zu 407 Pins an Marius Meurer und Rainer Helfrich gegen Damian Machura und Mike Mank.

 

Wir gratulieren den Hessenmeistern.

Außerdem gratulieren wir den Spielern Daniel Dorfmeister und Benjamin Pachonik. Beiden ist  es gelungen im Halbfinale ein 300er Spiel zu erzielen.

 

Bei den Damen fahren die ersten drei Plätze zu den Deutschen Meisterschaften.

Bei den Herren werden die ersten vier Plätze zu den Deutschen Meisterschaften fahren.

 

Unser besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Bahnenbetreibern und ihre Angestellten, an das Auswertungsteam und die Schiedsrichter.

Die Siegerehrung wurde von unserem Sektionspräsidenten, Walter Werner und unserem Sektionssportwart Edgar Müller vorgenommen.