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Hessenmeisterschaft Einzel 2017

Uta König, Hessenmeisterin Damen Einzel
Damen Einzel, Platz 1 - 3
Damen Einzel, alle Finalstinnen
Frank Heine, Hessenmeister Herren Einzel
Herren Einzel, Platz 1 - 3
Herren Einzel, alle Finalisten

(Susi Müller)Der Vorlauf der Hessenmeisterschaft im Einzel wurde am 06.05.2017 auf der Bowlingbahn Fun Fabrik in Wiesbaden ausgetragen. Am Sonntag den 07.05. ging es dann mit dem Halbfinale und Finale auf der BOWL for Fun in Langen weiter. Gemeldet hatten 38 Damen und 76 Herren. Im Vorlauf musste jeder sechs Spiele machen. Um sich für das Halbfinale zu qualifizieren musste man bei den Damen unter den Besten 24 sein. Bei den Herren waren es die Besten 40. Ins Finale kamen dann die besten acht. Die erste Runde des Finales wurde im Round Robin Prinzip ausgetragen. Die acht Teilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt und mussten gegen jeden Gegner seiner Gruppe spielen. Für jedes gewonnene Spiel gab es 20 Punkte Bonus. Im Finalspiel traten dann die jeweiligen Gruppenplatzierten gegeneinander an.

 

Damen

Mit 1274 Pins legte sich Uta König vom BC Blau-Gelb Frankfurt nach dem Vorlauf auf den ersten Platz. Renate Heeg vom BC 2000 Aschaffenburg folgte ihr mit 1208 Pins. Knapp dahinter lag Sylvia Meurer von der FTG- BC –Frankfurt mit 1205 Pins. Letzte Teilnehmerin für das Halbfinale war Edith Naumann vom BC Blau-Gelb Frankfurt.

Weiter ging es nun in Langen. Und hier drehte sich das Blatt noch einmal.

Uta Königs Vereinskollegin Klaudija Heine verbesserte sich mit 1281 Pins (ges. 2481 Pins) vom vierten auf den ersten Platz. Uta lag mit insgesamt 2476 Pins knapp hinter ihr. Christine Malow vom FSV Frankfurt verbesserte sich mit einer tollen Serie von 1371 Pins (ges. 2457 Pins) vom 12. auf den dritten Platz. Den vierten Platz belegte mit insgesamt 2454 Pins Regina Helfrich von der FTG. Und auch hier folgte eine Vereinskollegin, mit Sylvia Meurer. Ihr gesamt Ergebnis war 2446 Pins. Platz sechs für Claudia Hüllenhütter vom Cosmos Wiesbaden mit insgesamt 2393 Pins. Renate Heeg fiel mit insgesamt 2392 Pins auf den siebten Platz zurück. Und als letzte zog Gabriele Baumann von 1. BV Kelsterbach mit insgesamt 2277 Pins ins Finale ein.

Die Gruppeneinteilung für das Finale sah wie folgt aus:

Gruppe A: Heine, Helfrich, Meurer, Baumann

Gruppe B: König, Malow, Heeg, Hüllenhütter

Nach der Round Robin gab es dann ein Vereinsduell zwischen Klaudija Heine und Uta König. Hier ging Uta mit 237 Pins zu 193 Pins als Siegerin der Goldmedaille von der Bahn. Die Bronzemedaille erspielte sich Regina Helfrich mit 208 zu 193 Pins gegen Christine Malow. Mit fast 100 Pins Unterschied ging die Partie zwischen Sylvia Meurer und Renate Heeg aus. Platz 5 für Sylvia mit 233 Pins. Die Paarung Baumann/Hüllenhütter spielte um den siebten Platz. Hier gewann Claudia Hüllenhütter mit 237 zu 206 Pins.

 

Herren

Mit 1423 Pins spielte Dirk Firnschild vom BV 1987 Frankfurt, eine tolle Serie und lag verdient auf dem ersten Platz. Aber auch Alexander Fath, sein Vereinskollege war nicht viel schlechter. Er folgte mit 1395 Pins auf dem zweiten Platz. Marco Winkelmann vom BC 83 Kelsterbach, war mit 1380 Pins dritter. Die Ergebnisse waren also in der Vorrunde recht hoch. Als letzter kam auf dem 40. Platz Michael Krüger vom BV Römer Frankfurt eine Runde weiter.

Ob die Ergebnisse im Halbfinale und Finale in Langen auch so ausfallen würden, musste sich erst noch zeigen.

 

Im Halbfinale fiel der Erstplatzierte Dirk Firnschild mit insgesamt 2625 Pins auf den achten Platz zurück. Sein Vereinskollege, Alexander Fath, konnte seine Leistung beibehalten und verbesserte sich mit 2791 Pins auf den ersten Platz. Daniel Dorfmeister (BC Gießen) verbesserte sich mit 1442 Pins vom neunten auf den zweiten Platz. Platz drei für Sebastian Weidl vom BC Wiesbaden mit 2757 Pins. Sandro Inglese (BC 2000 Aschaffenburg)  spielte 1428 Pins (insges. 2741 Pins) und war damit erst einmal vierter. Frank Heine vom BC Blau-Gelb Frankfurt, kämpfte sich mit 1451 Pins vom 15. auf den fünften Platz. Den sechsten Platz belegte mit 2721 Pins Peter Stephan vom TSV 1860 Hanau. Und Sascha Güldner vom BC Gießen, spielte mit 1435 Pins auch eine tolle Serie und verbesserte sich mit insgesamt 2712 Pins auf den siebten Platz.

Bei den Herren sah die Gruppeneinteilung so aus:

Gruppe A: Heine, Fath, Firnschild, Inglese

Gruppe B: Güldner, Dorfmeister, Stephan, Weidl

 

Wie der Phönix aus der Asche, spielte Frank Heine in der Round Robin Runde. Er gewann alle drei Spiele und strich somit 60 Punkte Bonus ein. Seine Ergebnisse waren: 247 / 246 / 289 ( ges. 782 Pins ohne Bonus). Schade das es mit dem 300er nicht geklappt hat, wir hätten es ihm gegönnt. Sein Gegner im finalen Spiel war dann Sascha Güldner. Auch er hat mit 702 Pins ein wirklich gutes Ergebnis in seiner Gruppe gespielt.

Und auch das letzte Spiel der beiden ließ nichts zu wünschen übrig. Doch Frank war einfach nicht klein zu bekommen. Er spielte noch einmal 258 Pins und ging gegen die 225 Pins von Sascha, als Sieger von der Bahn.

Den Kampf um den dritten Platz bestritten Alexander Fath und Daniel Dorfmeister. Hier gewann Daniel souverän mit 261 Pins zu 193 Pins.

Peter Stephan und Dirk Firnschild trennten sich mit 171 zu 161 Pins. Platz fünf also für Peter Stephan.

Und das Spiel um den siebten Platz konnte Sebastian Weidl mit 256 Pins zu 2013 Pins von Sandro Inglese für sich entscheiden.

 

 Zu den Deutschen Meisterschaften werden die ersten drei Plätze fahren.

 

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Bahnenbetreibern und ihren Angestellten für den reibungslosen Ablauf des Wettkampfes. Außerdem bedanken wir uns bei den Schiedsrichtern und dem Auswertungsteam.

Die Siegerehrung wurde von unserem Sektionspräsidenten Walter Werner und dem Sektionssportwart Edgar Müller vorgenommen.