04. Februar 2012
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Schriftführer der Sektion Schere, Gotthard Fürstenfelder, heute im Gespräch mit dem Doppelweltmeister U18 Michael Reith vom TSV 1884 Süß e. V.
Frage:
Lieber Sportkamerad Michael, zunächst nochmals herzliche Gratulation zum Erringen der Doppelweltmeisterschaft im Kegeln. Natürlich interessiert uns wie der Weg zu diesem großartigen Erfolg war, daher einige Fragen. Wann bist Du geboren und in welche Schule gehst Du? Was hat Dich bewogen Deinen sportlichen Weg als Kegler zu wählen und seit wann betreibst Du diesen Sport?
Antwort:
Ich bin am 03.09.1993 geboren und gehe auf das Philipp-Melanchton-Gymnasium in Gerstungen und kegele seit meinem siebten Lebensjahr. Zum Kegelsport bin ich durch meinen Vater gekommen der selbst schon lange kegelt.
Frage:
Nach welcher Zeit hast Du die ersten Erfolge gehabt?
Antwort:
Als ich 10 Jahre alt war kam ich bei den Bezirksmeisterschaften auf den 5. Rang und qualifizierte mich somit für die hessischen Meisterschaften. Da ich aber noch zu jung war und das im Nachhinein erst bemerkt wurde, durfte ich trotz meines 5. Platzes nicht zu den hessischen Meisterschaften. Von da an ging es eigentlich stetig bergauf.
Frage:
Wie sieht Dein Trainingsprogramm aus und wie oft gehst Du trainieren?
Antwort:
Ich gehe auf meiner Heimbahn 2-mal die Woche trainieren, fahre aber oft noch auf Auswärtsbahnen und trainiere dort.
Frage:
Welche Ziele hast Du Dir für die Zukunft gesetzt?
Antwort:
Mein Ziel ist natürlich die WM 2010 in Brasilien, wo ich meinen Titel gerne verteidigen möchte.
Frage:
Welche Disziplinen liegen Dir am meisten, Einzel, Mannschaft, Mixed oder Paarkampf?
Antwort:
Ich denke eigentlich liegen mir alle Disziplinen gut, wobei das Einzel für mich das wichtigste ist.
Frage:
Die Jugendarbeit muss sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet werden, da es gerade auf diesem Gebiet sehr viele Möglichkeiten gibt die Freizeit zu verbringen. Was gefällt Dir in Deinem Verein besonders gut, um als Jugendlicher immer wieder am Kegelsport begeistert zu sein?
Antwort:
Für mich ist eigentlich das Tollste, dass ich meine Mannschaftskameraden, die über 30 Jahre älter sind als ich, schlagen kann.
Frage:
Gerne würden wir mehr von Dir, also Deiner privaten Seite erfahren. Was empfindest Du selbst als Deine sportlich starke Seite und was schätzt Du als Deine eher schwächere Seite ein?
Antwort:
Ich denke meine starke Seite ist mein Wurf der eigentlich sehr sauber und gerade ist. Meine schwächere ist, dass ich meine eigentlichen Fähigkeiten nicht immer voll auszunutzen weiß.
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Michael, ich bedanke mich für das Interview, wünsche Dir weiterhin viel Erfolg im Kegelsport und hoffe Dich bald erneut als „Weltmeister“ begrüßen zu dürfen.
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Sektionsversammlung 2012
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