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Interview mit Hermann Klöpfel, Jugendwart KV Sontra




Hermann Klöpfel

Schriftführer Sektion Schere, Gotthard Fürstenfelder,  heute im Gespräch mit dem Jugendwart des KV-Sontra der Sektion Schere.

Frage: 

Herr Klöpfel, beim Sektionsjugendtag am 14. 12. 2007 in Wetzlar haben nahezu alle, die mit Jugendarbeit zu tun haben berichtet, dass die Mitgliederzahl der Jugendlichen stagniert bzw. in einigen Gebieten rückläufig ist. Sie hingegen konnten von großen Zuwachszahlen berichten.  Wie haben Sie diese positive Entwicklung geschafft?

Antwort:

Durch eine gute und vertrauensvolle Kooperation mit der hiesigen Schule.  

Frage:

Würden Sie diese positive Entwicklung im Jugendbereich als ein typisches Erscheinungsbild für Ihren Verein sehen?  

Antwort:

Nein, denn fast jeder Verein hat die Möglichkeit Jugendliche an den Kegelsport heranzuführen. Man muss nur Ideen ausarbeiten und diese umsetzen.

Frage:

Wie viele Jugendliche haben Sie in Ihrem Verein?                                     

Antwort:

Im Verein sind es 41, dazu kommen noch cirka 25-30 jede Woche von der Schul-AG.   

Frage:

Was ist für Sie das Erfreuliche in der Jugendarbeit?

Antwort:

Mit den jugendlichen zu arbeiten. Auch die Fortschritte Woche für Woche zu sehen ist eine positive und erfreuliche Erscheinung.  

Frage:

Welche Jugendliche haben bereits deutliche Erfolge im Wettkampf  erzielt und was werden Sie anstreben?  

Antwort:

Von zahlreichen Bezirksmeister, Hessenmeister und Mannschaftsmeistertiteln, ist für mich der Höhepunkt der Saison darauf hinzuarbeiten, einen „Deutschen Meister“ nach Sontra zu bringen. Mit der Mannschaft männlich B wäre es uns fast gelungen (3. Platz). Auch bei der weiblichen B fehlten nur ein paar Hölzer um ganz oben zu stehen.

Frage:

Wie könnte nach Ihrer Ansicht die Jugendarbeit insgesamt verbessert werden und wie könnten noch mehr Jugendliche für den Kegelsport begeistert  werden?

Antwort:

Wenn man gezielt die jugendlichen anspricht und ihnen klar macht, dass der Kegelsport ein Einzel- und ein Mannschaftssport ist. Aus meiner Erfahrung mit den Jugendlichen kann ich nur sagen: „Jeder einzelne muss das Gefühl haben, dass man ihn braucht.“ Und noch ein wesentlicher Faktor den ich hinzu fügen möchte ist die Freizeitgestaltung, da lassen sich alle jugendlichen hellauf begeistern. Ich mache z. B. eine Nachtwanderung, Nachtkegeln, Grillparty, Winterwanderung und noch einiges mehr.

Frage:

Welche Tipps können Sie anderen Vereinen geben?

Antwort:

Wir haben in Sontra eines erkannt, nur wer Nachwuchs fördert, braucht sich um die Zukunft seines Vereins keine Sorgen zu machen. Keinesfalls darf man vor finanziellen Investitionen in den Jugendbereich zurückschrecken, in kürzester Zeit machen sich diese Ausgaben bezahlt.

Frage:

Welche Unterstützung wünschen Sie sich vom HKBV?  

Antwort:

Das man Jugendwarte, auch ohne Trainerlizenz, zur Weiterbildung einlädt.  

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Herr Klöpfel, ich bedanke  mich für das Interview und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der positiven Entwicklung im Jugendbereich.