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Interview mit dem Sektionssportwart Hans-Jürgen Stein




Sektionssportwart Hans-Jürgen Stein

Schriftführer Sektion Schere, Gotthard Fürstenfelder,  heute im Gespräch mit dem Sektionssportwart Hans-Jürgen Stein.  

 

Frage: 

Herr Stein, Sie sind in der Sektionsversammlung  ohne Gegenstimme zum Sportwart der Sektion Schere/Bohle gewählt worden. Haben Sie dieses großartige Ergebnis erwartet? 

 

Antwort:

Was heißt erwartet? Ich habe das Amt  des Sektionssportwartes ja schon mehrere Jahre, und zwar mit viel Engagement und Begeisterung, ausgeübt. Dabei glaube ich zur Zufriedenheit aller Keglerinnen und Kegler tätig gewesen zu sein.  

 

Frage:

Was haben Sie sich als vordringlichste Aufgabe   gestellt?

   

Antwort:

Meiner Meinung nach ist es eine vordringliche Aufgabe, unseren Kegelsport in der Bevölkerung  als attraktive Leistungssportart vorzustellen. Der Bevölkerung muss deutlich gemacht werden, dass Sportkegeln und Schoppenkegeln nicht zu vergleichen sind.  

 

Frage:  

Die Treibstoffkosten spielen in der heutigen Zeit eine ganz wesentliche Rolle. Werden Sie die Bezirke so belassen wie sie sind oder haben Sie neue Ideen um Wege zu den Spielen zu verkürzen?  

  

Antwort:

Das leidliche Thema „Bezirke“!!! In meiner vorigen Amtszeit als Sektionssportwart hatte ich eine andere Vorstellung von der Neueinteilung der Bezirke. Ich hatte mit sehr viel Zeitaufwand ein Konzept ausgearbeitet, was aber von den Gremien nicht akzeptiert wurde. Nach den Erkenntnissen der letzten Zeit muss man sagen, dass für die Zukunft akuter Handlungsbedarf  besteht, um die Fahrtkosten für die Vereine zu senken. Im Hinblick auf die ständig steigenden Treibstoffkosten, ist dies sicher eine vordringliche Aufgabe.

   

Frage:

Wo besteht nach Ihrer Ansicht weiterer Handlungsbedarf?

  

Antwort:

Vordringlich sehe ich zurzeit nur Änderungen im Bereich des Schiedsrichterwesens und der Jugendarbeit.

 

Frage:

Welchen Stellenwert werden Sie der Jugendarbeit einräumen? Dabei denke ich besonders an die Weiterbildung.

 

Antwort:

Für die Weiterbildung und die Trainingsmaßnahmen hat die Sektion ausgebildete Personen. Leider habe ich in den letzten Sitzungen immer mitbekommen, dass die finanzielle Unterstützung von Kadermaßnahmen durch den Verband stark eingeschränkt worden ist. Die Möglichkeiten der Trainer wurden dadurch stark beschnitten. Außerdem wäre es wünschenswert, wenn die Sektion Schere mehr Spielraum für Jugendtermine schaffen würde. Meiner Meinung nach liegen in der Nachwuchsförderung die Zukunft unseres Kegelsportes und das Fortbestehen aller Vereine.

 

Frage:

Haben Sie eine Idee, wie der Mitgliederschwund gestoppt werden kann und wie eine Verbesserung auf diesem Gebiet zu erreichen ist?

  

Antwort:

Wie ich vorher schon erwähnt habe, gilt es vorrangig das Image des Kegelsportes aufzupolieren. In der Bevölkerung muss intensiv für das Kegeln als Leistungssport geworben werden. Hier sind meiner Meinung nach die Vereine besonders gefordert. Dazu gehört vor allen Dingen das Auftreten der Sportkegler in der Öffentlichkeit. 

     

Frage:

Welche Unterstützung erwarten Sie von Ihren Vorstandskolleginnen und Kollegen?

  

Antwort:

Wenn ich von meinen Vorstandskolleginnen und Vorstandskollegen die gleiche Unterstützung wie mein Vorgänger, Thorsten Brombach, erhalte, sehe ich sehr positiv in die Zukunft.

 

Frage: Werden Sie die Schiedsrichtereinsätze erweitern?

 

Antwort:

 Hier beabsichtige ich anlässlich einer Schiedsrichterschulung ein Treffen mit den Bezirkssportwarten zu vereinbaren. Bei dieser Zusammenkunft soll dann ausgiebig über das Thema „Schiedsrichtereinsätze“ diskutiert werden. Alle zusammen werden wir dann sicherlich eine befriedigende Lösung finden.  

 

Frage:

Wie soll nach Ihrer Planung die Zusammenarbeit mit den Bezirkssportwarten, den Trainerinnen und Trainern, dem Bezirksjugendwart und der Damenwartin bzw. dem Damenwart gestaltet werden?

 

Antwort:

Der Turnus der stattzufindenden Sitzungen ist vorgegeben. Sie finden natürlich auch weiterhin wie gewohnt statt. Für aktuelle Probleme und Anregungen habe ich jeder Zeit ein offenes Ohr. Die Kommunikation kann in der bereits gewohnten Weise durch Telefon, Fax oder eMail erfolgen.

 

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Herr Stein, ich bedanke  mich für das Interview obwohl noch viele Fragen zu stellen wären. Nun  wünsche Ihnen für Ihre nicht ganz leichte Aufgabe in der Sektion Schere/Bohle gutes Gelingen und viel Erfolg.