01. August 2010
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(Gisela Göbel) Das Hessische Ranglistenturnier wurde in diesem Jahr von der Sektion Bowling im HKBV veranstaltet. Auf den Brunswick-Anlagen in Frankfurt-Eschersheim und am Henninger Turm starteten am 05. und 06. Dezember 2009 insgesamt 49 Damen und 107 Herren in den verschiedenen Ranglistenklassen.
Startberechtigt waren wie immer alle Mitglieder der Sektion Bowling im HKBV und des Anschlussverbandes „DBU-Light“ mit Wohnsitz in Hessen.
In der Vorrunde in Eschersheim und im Zwischenlauf Henninger Turm wurden jeweils 6 Spiele absolviert. Das Finale bestritten die besten 5 Bowlerinnen und Bowler jeder Ranglistenklasse im Stepladder-Modus, d.h. der Fünftplatzierte spielte gegen den Vierten, der Gewinner dieser Partie dann gegen den Dritten, der nächste Gewinner gegen den Zweiten. Platz 1 und 2 machten, um den endgültigen Sieger zu ermitteln, zum Schluss zwei Spiele.
Bei den Damen wurden die Ranglistenklassen A + B wieder zusammen gewertet. Spielerinnen, die noch keine 18 Wertungsspiele nachweisen konnten, mussten ebenfalls in der Ranglistenklasse „A“ antreten.
Nach dem Vorlauf hatte sich bei den 8 Teilnehmerinnen der Ranglistenklasse A/B eine Spitzengruppe, bestehend aus Christine Schneider (BC Langen 83), Dagmar Becker-Daschmann (BC 2000 Aschaffenburg) und Michaela Wolfram (BC 2000 Aschaffenburg) gebildet, die auch im Halbfinale Beständigkeit zeigte. Beste Spielerin im Halbfinale war Petra Knischewski (BC Blau Gelb Frankfurt). Auf Platz 4 zog sie mit ins Stepladder Finale ein und komplettiert wurden die Finalteilnehmerinnen durch Diana Long (BC Langen 83).
Die erste Begegnung gewann Petra Knischewski gegen Diana Long knapp mit 197: 193. In der nächsten Runde musste sich Petra mit 176 : 199 Michaela Wolfram geschlagen geben, die auch das nächste Spiel gegen Christine Schneider mit 215 : 187 gewann. Im Endkampf unterlag Michaela der hoch aufspielenden Dagmar Becker-Daschmann mit 173 : 224 und 181 : 195, die damit Siegerin in der Ranglistenklasse A/B wurde.
In der Ranglistenklasse C waren 12 Teilnehmerinnen am Start. Nach dem Vorlauf führte Gabriele Dorfmeister (BC Devils) mit knappen Vorprung vor Lydia Heck-Seipel (BC Langen 83) und Agnes Reuter (BC 2005 Frankfurt). Mit wenig Abstand folgten Claudia Hüllenhütter (BC FTG Frankfurt) und Manuela Then (BC FTG Frankfurt). Im Halbfinale änderten sich nur die Platzierungen dieser fünf Spielerinnen, denn keine der übrigen Teilnehmerinnen konnte aufschließen. Agnes Reuter übernahm die Führung. Die erste Begegnung gewann Manuela Then mit 208 : 152 gegen Lydia Heck-Seipel. Im zweiten Spiel griff Claudia Hüllenhütter ins Geschehen ein und gewann alle weiteren Begegnungen. Zuerst gegen Manuela Then mit 214: : 167, dann gegen Gabriele Dorfmeister mit 247 : 225 und zum Schluss gegen Agnes Reuter mit 171 . 144 und 221 : 213. Damit wurde Claudia Hüllenhütter Siegerin in der Ranglistenklasse C.
Das größte Teilnehmerinnenfeld gab es bei der Ranglistenklasse D. 19 Damen waren gemeldet und auch hier bildete sich bereits nach dem Vorlauf die Spitzengruppe. Petra Schulz (BC Nidda Frankfurt) lag knapp in Führung vor Angela Döll (BC Devils) und Katharina Henrich (BC 83 Kelsterbach). Mit etwas Abstand folgten Elisabeth Jürgens (BC 83 Kelsterbach), Jasmin Krüger (Phönix Frankfurt) und Angelika Hahn (SW Friedberg). Im Habfinale spielte Natalia Aljakrinskij (DBU Light) eine sehr gute Serie und konnte sich vom achten auf den 5. Finalplatz vorarbeiten. Für Angelika Hahn und Angela Döll reichte die Pinzahl nach dem Halbfinale leider nicht mehr zum Weiterkommen. Im Finale erwies sich Natalia Aljakrinskij als konstante Spielerin und gewann zuerst gegen Jasmin Krüger mit 193 : 170, danach gegen Petra Schulz mit 216 : 128 und nach dem Sieg gegen Katharina Henrich (200 : 157) stand sie im Endspiel Elisabeth Jürgens gegenüber. Hier ließen Natalias Kräfte deutlich nach und Elisabeth Jürgens konnte mit 179 : 168 und 154 : 133 in der Ranglistenklasse D gewinnen.
Die Ranglistenklassen E + F wurden wieder zusammen gewertet. Hier gab es insgesamt 10 Teilnehmerinnen im Vorlauf. Angelika Decristan (BV Römer Frankfurt) lag nach dem Vorlauf in Führung. Mit großem Abstand folgten Petra Beyer (BC Giessen) und Edelgard Monika Gulla (BC 83 Kelsterbach). Dann gab es wieder ein große Lücke zu Kirsten Reich (BC FTG Frankfurt) und Carmen Krüger (BV Phönix Frankfurt).
Sandra Deppisch (BC Höchst) spielte sich im Halbfinale vom 7. auf den 4. Platz und nahm damit am Stepladder Finale teil. Nicht fürs Finale konnte sich Kirsten Reich platzieren. Carmen Krüger, die sich nach dem Halbfinale gerade noch den letzten Finalplatz ergattert hatte, gewann im Stepladder Finale alle Spiele. Auf der Strecke blieben zuerst Edelgard Monika Gulla (191 : 135), danach Sandra Deppisch (190 : 155) und Angelika Decristan (170 : 148). Auch die beiden Endspiele gegen Petra Beyer konnte Carmen Krüger mit 145 : 116 und 165 : 150 gewinnen.
Das höchste Einzelspiel hatte Petra Knischewski mit 247 Pins, die höchste 6e-Serie kam von Christine Schneider.
Die sportliche Leitung der Veranstaltung lag in den Händen von Sportwart Walter Werner und die Sektionspräsidentin Elke Wittenborg nahm die Siegerehrung vor.
Zwei 300er-Spiele bei den Herren
Zwei „perfekte Spiele“ bekamen die Zuschauer am 5. Dezember in Eschersheim zu sehen. Klaus Bernhardt (BC 2000 Aschaffenburg) und Manfred Olbrich (BC Nord West Ffm) waren die beiden erfolgreichen Spieler.
Auch sonst gab es viele sehr gute Spiele jenseits der 250er-Marke. Die höchste 6er-Serie kam mit 1468 Pins (Schnitt 244,6) von David Canady (Finale Kassel), aber auch Klaus Bernhardt stand ihm mit 1448 (Schnitt 241,3) kaum nach.
12 Teilnehmer waren in der Ranglistenklasse „A“ angetreten, vier mussten sich nach dem Vorlauf verabschieden. David Canady und Klaus Bernhardt waren nach dem Vorlauf die überragenden Spieler und führten das Teilnehmerfeld an. Mit großem Abstand folgten James Long (ABV Frankfurt), Sebastian Georg (ABV Frankfurt), Gerald Wiesner (FSV Frankfurt) und Michael Curti (SBV). Im Halbfinale holten Alexander Fischer (I-Bahn SC 34 Frankfurt) und Erich Kopp (SBV) gewaltig auf und konnten sich für das Stepladder Finale qualifizieren. Ausscheiden mussten dafür Michael Curti, Gerald Wiesner und Sebastian Georg.
Im ersten Spiel musste Erich Kopp mit 190 : 241 gegen Alexander Fischer ausscheiden. Dieser wiederum verlor das nächste Spiel gegen James Long mit 179 : 227. Als nächster wurde Klaus Bernhardt von James Long mit 182 : 220 aus dem Rennen geworfen. Auch das erste Endspiel gegen David Canady ging mit 212 : 204 an James. Im zweiten Spiel zog David alle Register und gewann souverän mit 263 : 201. Damit war ihm der Sieg in der Ranglistenklasse A sicher.
In der Ranglistenklasse „B“ lagen 19 Meldungen vor, neun von ihnen mussten nach dem Vorlaus ausscheiden. Joachim Lucke (ABV Frankfurt) spielte die höchste Serie im Vorlauf, es folgten Stanley Thelen (BV 77 Frankfurt), Hans-Joachim Schley (BC Langen 83), Kurt Geretshauser (BC 2005 Frankfurt) und Manfred Olbrich (BC Nord West Frankfurt), die alle über 1200 gespielt hatten. 5 Teilnehmer kamen auch hier ins Stepladder Finale. Aus den hinteren Reihen schoben sich Alexander Block (BC Nidda Frankfurt) und Jochen Müller (BV 77 Frankfurt) nach vorne, Stanley Thelen hatte nach dem Halbfinale die Führung übernommen und Hans-Joachim Schley sowie Manfred Olbrich konnten die Plätze 3 und 4 halten. In der ersten Finalbegegnung gewann Jochen Müller gegen Hans-Joachim Schley mit 193 : 169. Jochen gewann auch das nächste Spiel gegen Manfred Olbrich mit 247 : 188. Im dritten Spiel verlor er gegen Alexander Block mit 186 : 193. In den beiden Endspielen setzte sich Stanley Thelen mit 194 : 190 und 182 : 114 durch und wurde Sieger in der Ranglistenklasse B.
19 Herren traten in der Ranglistenklasse „C“ an und 12 Teilnehmer hatten dann noch einmal im Zwischenlauf die Möglichkeit, sich für das Finale der besten 5 zu platzieren.
Wolfgang Hüllenhütter (Cosmos Wiesbaden) ließ von Anfang an keinen Zweifel aufkommen, dass er dieses Ranglistenturnier in der Klasse C gewinnen wollte. Er spielte in Vorlauf und Halbfinale die mit Abstand besten Serien.
Dietmar Barth (FSV Frankfurt), Jürgen Schäfer (BC Nidda Frankfurt) und Richard Trendel (Schwarz–Weiss Friedberg) lagen nach dem Vorlauf auf den vorderen Plätzen. Hinzu gesellten sich noch Alexander Mondorf (TSV 1860 Hanau), Thomas Schwermer (BC Eberstadt) und Christian Modenbach (BC 2005 Frankfurt).
Hinter Wolfgang Hüllenhütter konnten sich noch Jürgen Schäfer, Thomas Schwermer, Dietmar Barth und Christian Modenbach für das Stepladder Finale qualifizieren.
Dietmar Barth gewann die ersten beiden Spiele gegen Christian Modenbach mit 191 : 188 und Thomas Schwermer mit 180 : 178. dann kam für ihn das „Aus“ gegen Jürgen Schäfer, der souverän mit 232 : 175 siegte. Auch im ersten Endspiel erzielte Jürgen einen knappen Sieg gegen Wolfgang Hüllenhütten mit 181 : 178, der das zweite Endspiel aber dann mit 216 : 173 für sich entschied und damit Sieger in der Rangliste C wurde.
In der Ranglistenklasse „D“ gab es wieder das größte Teilnehmerfeld: 39 Herren starteten in dieser Klasse, 24 kamen ins Halbfinale. Daniel Dorfmeister (BC Devils) spielte mit 1311 (Schnitt 218,5) die höchste 6er-Serie in dieser Ranglistenklasse. Simon Langbein (BV 77 Frankfurt), Damian Machura (BC 83 Kelsterbach) Daniel Neß (Phönix Frankfurt), Günter Deppisch (BC Höchst) und Christian Schulz (BC Höchst) spielten Serien von 1200 – 1255, Auch Sven Güttich (BC Kellerstrikers) war mit seinen 1199 nach dem Vorlauf ebenfalls noch im Gespräch. Im Halbfinale spielte dann Dennis Hübner (Finale Kassel) die höchste Serie und sicherte sich damit einen Platz im Stepladder Finale. Daniel Dorfmeister wurde von Simon Langbein überholt und die beiden anderen Finalteilnehmer waren Damian Machura und Daniel Neß.
Souverän gewann Dennis Hübner das erstes Spiel gegen Daniel Neß mit 217 : 179, im nächsten Spiel unterlag er Damian Machura mit 137 : 168. Damian konnte auch Daniel Dorfmeister mit 205 : 168 ausschalten und traf dann im Endspiel auf Simon Langbein, gegen den er mit 210 : 170 und 208 : 156 gewann. Sieger 2009 in der Ranglistenklasse D wurde Damian Machura.
Auch bei den Herren wurden die Ranglistenklasse E + F zusammen gewertet, da insgesamt nur 9 Meldungen vorlagen. Alle Teilnehmer spielten auch im Zwischenlauf und für das Finale konnten sich Maik Grosche (BSV Dieburg), Andreas Döll (BC Devils), Andrew Drössel (BC Wiesbaden), Jan Schweitzer (BC Kellerstrikers) und Steven Brandtscheidt (BC Devils) qualifizieren.
Jan Schweizer gewann das erste Spiel mit 172 : 151 gegen Steven Brandtscheid und auch das zweite gegen Andrew Drössel mit 186 : 125. Im dritten Spiel konnte er sich noch gegen Andreas Döll mit 172 : 151 durchsetzen. In den beiden Endspielen erzielte Maik Grosche jeweils 222 Pins und Jan musste sich mit 195 und 160 geschlagen geben. Sieger der Ranglistenklasse E/F wurde Maik Grosche.
![]() Finalteilnehmerinnen Damen A/B mit Vereinsvorsitzende Elke Wittenborg |
(Gisela Göbel) Das Hessische Ranglistenturnier wurde in diesem Jahr zum ersten Mal von einem Verein ausgerichtet. Der BV Frankfurt West hatte diese Aufgabe übernommen und auf den Brunswick-Anlagen am Henninger Turm und in Frankfurt-Eschersheim am 06. und 07. Dezember 2008 durchgeführt.
Startberechtigt waren alle Mitglieder der Sektion Bowling im HKBV und des Anschlussverbandes „DBU-Light“ mit Wohnsitz in Hessen.
In der Vorrunde am Henninger Turm und im Zwischenlauf in Eschersheim wurden jeweils 6 Spiele absolviert. Das Finale bestritten die besten 5 Bowlerinnen und Bowler jeder Ranglistenklasse im Steplader-Modus, d.h. der Fünftplatzierte spielte gegen den Vierten, der Gewinner dieser Partie dann gegen den Dritten, der nächste Gewinner gegen den Zweiten. Platz 1 und 2 machten, um den endgültigen Sieger zu ermitteln, zum Schluss zwei Spiele.
Bei den Damen wurden die Ranglistenklassen A + B wegen der schwachen Beteiligung zusammen gewertet. Spielerinnen, die noch keine 18 Wertungsspiele nachweisen konnten, mussten ebenfalls in der Ranglistenklasse „A“ antreten. Diese Regelung traf in diesem Jahr Lisa Müller vom BC 2005 Frankfurt. Von den übrigen 8 Teilnehmerinnen kamen nach 12 Spielen Dagmar Becker-Daschmann (BC 2000 Aschaffenburg), die bereits seit dem Vorlauf souverän führte, Christel Pürzl (SW Friedberg), Petra Duplois (KBC Kelsterbach), Petra Knischewski (BC Blau Gelb Frankfurt) und Janin Melching (BC FTG Frankfurt) ins Stepladder Finale.
Hier gewann Petra Knischewski gegen Janin Melching mit 195: 158 und anschließend gegen Petra Duplois mit 185 : 160. Damit war ihr der dritte Platz sicher, denn gegen Christel Pürzl verlor sie mit 178 : 180. Das erste der beiden Endspiele ging auf das Konto von Christl Pürzl (189 : 173), das zweite gewann dann Dagmar Becker-Daschmann mit 193 : 170. Ein knapper Vorsprung von 7 Pins (366 : 359) sicherte Dagmar letztendlich den Sieg in der Ranglistenklasse A/B.
Ranglistenklasse C war mit 11 Teilnehmerinnen recht gut vertreten. Hier dominierte eindeutig der BC 2000 Aschaffenburg. Von den fünf Final-Teilnehmerinnen kamen Manuela Stolte, Britta Carl und Michaela Wolfram aus der bayerisch/hessischen Grenzstadt. Diana Long (BC Langen 83) und Manuela Then (BC FTG Frankfurt) vervollständigten die Gruppe. Die erste Begegnung gewann Manuela Then gegen Michaela Wolfram mit 201 : 190 und gegen Britta Carl konnte sie mit 174 : 151 überzeugen. Gegen Diana Long hatte sie jedoch mit 159 : 172 keine Chance. Das anschließende hochklassige Endspiel zwischen Manuela Stolte und Diana Long gewann Diana mit 446 : 410 Pins. Manuela spielte die beste 6er-Serie des Turniers mit 1238 Pins (Schnitt 206,3) und hatte mit 192,36 den höchsten Schnitt von allen Finalteilnehmerinnen.
Das größte Teilnehmerinnenfeld gab es bei der Ranglistenklasse D. 21 Damen waren gemeldet, nach dem Vorlauf mussten fünf ausscheiden. Inke Popiol vom BSV Dieburg hatte nach dem Vorlauf mit großem Abstand (1171 Pins) die Führung übernommen. Auch in Eschersheim spielte sie die beste 6-er Serie (1115 Pins) und konnte so auf dem ersten Platz die Gegnerin der letzten beiden Spiele erwarten. Waltraut Lambracht (BV Devils Oberstedten) gewann im ersten Finalspiel gegen Angelika Hahn (SW Friedberg) mit 162 : 140. Auch die beiden nächsten Begegnungen gegen Yasemin Lassiter (BC 2000 Aschaffenburg) und Stephanie Laun (BV Höchst) konnte sie mit 203 : 171 sowie 179 : 170 ihrem Konto gutschreiben. Die beiden Spiele um den Sieg in der Ranglistenklasse „D“ gingen dann mit 179 : 159 und 205 : 192 an Inke Popiol, die mit 384: 351 gewann. Inke erzielte auch das höchste Einzelspiel des Turniers: 247 Pins.
Die Ranglistenklassen E + F wurden wieder zusammen gewertet. Hier gab es 14 Teilnehmerinnen im Vorlauf und 8 im Zwischenlauf. Für das Finale qualifizierten sich Carmen Krüger (BV Phönix Frankfurt), Carola Förster (BC Blau Gelb Frankfurt), Diana Sanchez (KBC Kelsterbach), Jasmin Krüger (BV Phönix Frankfurt) und Petra Beyer (BSV Giessen). Jasmin Krüger gewann die erste Begegnung gegen Petra Beyer mit 142 : 139, verlor aber dann im nächsten Spiel gegen Diana Sanchez mit 136 : 141. Diana setzte ihren Siegeszug gegen Carola Förster (155 : 150) fort und mit 198 : 150 im ersten Spiel gegen die bis dahin auf dem ersten Platz liegende Carmen Krüger hatte sie sich ein gutes Polster geschaffen und konnte so auch die Niederlage im zweiten Spiel (147 : 157) verkraften. Diana Sanchez wurde Siegerin der Ranglistenklasse E/F.
Elke Wittenborg nahm in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des BV Frankfurt West die Siegerehrung vor.
![]() Die erfolgreichen Herren der RL "A" Sebastian Georg, Klaus Lischka und James Long |
Ein fast „perfektes Spiel“, bei dem nur der letzte Pin wieder einmal nicht fallen wollte, gelang James Long vom BV 77 Frankfurt im vierten Spiel des Vorlaufs am Henninger Turm. Diese 299 Pins und weitere fünf Spiele über der 200er-Marke sicherten ihm die höchste 6er-Serie bei den Herren: 1396 Pins (Schnitt 232,6).
12 Teilnehmer waren in der Ranglistenklasse „A“ angetreten, vier mussten sich nach dem Vorlauf verabschieden. Auch für Klaus Reitze vom BC Blau Gelb Frankfurt reichte dann ein Schnitt von 202,58 nicht, um ins Finale einzuziehen. Zusammen mit Julian Tilman (DBU Light) und seinem Vereinkameraden Marcel Rocke musste er nach dem Zwischenlauf ausscheiden.
Außer James Long waren noch Klaus Lischka (BSV Kassel), Erich Kopp (BV City Frankfurt), Klaus Bernhardt (BC 2000 Aschaffenburg) und Sebastian Georg (ABV Frankfurt) im Finale. Im ersten Spiel musste Erich Kopp mit 163 : 222 gegen Klaus Bernhardt ausscheiden. Dieser wiederum verlor das nächste Spiel gegen Klaus Lischka mit 166 : 232. Der Spieler des 1. Bundesligisten Finale Kassel zeigte im Finale eine ausgeglichene Leistung. Mit 225 : 223 konnte er einen knappen Sieg gegen James Long verzeichnen, dann folgten noch einmal 248 und 232 Pins. Selbst die 265 Pins seines Endspielgegners Sebastian Georg im letzten Spiel konnten den Sieg von Klaus Lischka nicht mehr gefährden. Souverän gewann er mit 480 : 444 in der Ranglistenklasse „A“.
In der Ranglistenklasse „B“ lagen 23 Meldungen vor, deshalb mussten bereits 15 Teilnehmer, teilweise mit einem Schnitt von über 210 Pins, nach dem Vorlauf ausscheiden. 3 weitere Spieler traf es dann nach dem Zwischenlauf, bei dem mit wenigen Ausnahmen in Eschersheim ein deutlich niedrigerer Schnitt gespielt wurde.
Übrig blieben für das Finale Achim Brückner (BC 75 Fortuna Obertshausen), Florian Mader (BV City Frankfurt), Ludwig Scheuermann (ABV Frankfurt), Gerald Wiesner (FSV Frankfurt) und Michael Curti (BV City Frankfurt).
Michael Curti gewann das erste Spiel gegen Gerald Wiesner mit 174 : 144, verlor aber dann das folgende gegen Ludwig Scheuermann mit 159 : 171. Auch das nächste Spiel gegen Florian Mader ging auf das Konto von Ludwig Scheuermann, der damit in den beiden Endspielen auf Achim Brückner traf. Beide gewannen je ein Spiel und mit insgesamt 352 : 407 ging der Sieg in der Ranglistenklasse „B“ dann an Achim Brückner.
26 Herren traten in der Ranglistenklasse „C“ an und 11 Teilnehmer hatten dann noch einmal im Zwischenlauf die Möglichkeit, sich für das Finale der besten 5 zu platzieren. Giovanni Desiderio vom BC 83 Kelsterbach hatte sich bereits nach dem Vorlauf am Henninger Turm mit einer sehr gute 6er-Serie in der Spitzengruppe etabliert. In Eschersheim spielte er die beste Serie in seiner Ranglistenklasse und übernahm die Führungsposition. Zusammen mit ihm spielten Martin Buhl (BC Condor Steinheim), André Gröger (BV 87 Frankfurt), Christian Modenbach (BC 2005 Frankfurt) und Winfried Reuter (BC 2005 Frankfurt) im Finale.
Winfried Reuter gewann die ersten beiden Spiele gegen Christian Modenbach (180 : 162) und André Gröger (179 : 163). Dann wurde er von Martin Buhl mit 156 : 147 gestoppt. In den beiden Endspielen dominierte eindeutig Giovanni Desiderio, der mit 420 : 362 gewann und Sieger in der Ranglistenklasse „C“ wurde . Sein Gesamtschnitt lag bei 205,5 Pins.
In der Ranglistenklasse „D“ gab es das größte Teilnehmerfeld: 34 Herren starteten in dieser Klasse, 16 mussten nach dem Vorlauf ausscheiden, 13 folgten nach dem Zwischenlauf.
Das Finale bestritten Hans Werner Schmitt (BC 83 Kelsterbach), Daniel Dorfmeister (BC 2000 Aschaffenburg), Ralf Model (BC 2005 Frankfurt), Ernst Held (BC 83 Kelsterbach) und Michael Krüger (TSV 1860 Hanau).
Souverän gewann Michael Krüger sein erstes Spiel gegen Ernst Held mit 224 : 164, seine nächsten Siege über Ralf Model (179 : 170) und Daniel Dorfmeister (159 : 146) fielen schon etwas knapper aus. Das erste der beiden Endspiele gegen Hans Werner Schmitt ging mit 186 : 171 auch noch auf sein Konto, das zweite musste er mit 162 : 174 abgeben. Letztendlich retteten Michael Krüger 3 Pins (348 : 345) den Sieg.
Auch bei den Herren wurden die Ranglistenklasse E + F zusammen gewertet, da insgesamt nur 17 Meldungen vorlagen. Acht Teilnehmer spielten im Zwischenlauf und im Finale waren Veit Nicolaus (BC Cosmos Wiesbaden), Manfred Jakobi (SW Friedberg), Daniel Neß (BV Phönix Frankfurt) sowie Oliver Dobrindt und Hans Jürgen Bauer vom KBC Kelsterbach vertreten.
Oliver Dobrindt gewann gegen seinen Vereinskameraden Hans Jürgen Bauer mit 144 : 125, musste sich danach aber Daniel Neß mit 160 : 198 geschlagen geben, der wiederum von Manfred Jakobi mit 233 : 157 aus dem Rennen geworfen wurde. Mit 155 : 129 und 202 : 156 gewann Veit Nicolaus die beiden Endspielen und wurde Sieger der Ranglistenklasse E/F.
Man kann von einer gelungenen Veranstaltung sprechen, die unter der sportlichen Leitung von Walter Werner und Christian Modenbach vom BV Frankfurt West durchgeführt wurde.
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