09. September 2010
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Gotthard Fürstenfelder, bei der Sektionsversammlung am 26.02.2010 in Großen Buseck im Gespräch mit den Teilnehmern an der Kegelweltmeisterschaft 2010 in Brasilien.
Teilnehmer U18:
Jasmine Nöh, KV Lahntal
Daniel Hofmann, SKC Sontra
Michael Reith, TSV Süß
Teilnehmer U23
Luisa Wagner, KC 87 Wieseck
Julia Weiser, KC 87 Wieseck
Frage:
Ein dreifaches „Gut Holz“ für Eure tolle Leistung möchte ich an dieser Stelle aussprechen. Die Qualifikation zur Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ist auf alle Fälle etwas ganz Besonderes. Ist das Warten bis es losgeht nervenaufreibend?
Antwort:
Jasmine Nöh
Es ist meine erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft, ich freue mich schon sehr darauf.
Julia Weiser
Seit zwei Jahren bin ich erst in der Auswahl und zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft. Natürlich ist die Spannung richtig groß.
Luisa Wagner
Als Juniorin bin auch ich das erste Mal dabei, richtig spannend muß ich sagen.
Daniel Hofmann
Gleich beim ersten Mal habe ich die Qualifikation geschafft. Das ist eine riesige Freude für mich.
Michael Reith
Die Vorbereitung, die Qualifikation, alles war bis jetzt super spannend. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.
Frage:
Wisst Ihr wo und wann die Weltmeisterschaft im Kegeln in Brasilien ausgetragen wird?
Antwort:
Das wissen wir sehr genau. Die Weltmeisterschaft findet vom 16. bis 25. Juli 2010 in Ijuí in Brasilien statt. Ijuí ist eine der bevölkerungsreichsten Städte des Staates Rio Grande do Sul, mit einer Fläche von 674 Quadratkilometer und hat 76.739 Einwohner. Das Klima ist gemäßigt, die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Winter zwischen 0° und 18°, leider fahren wir dann nach Brasilien wenn dort gerade Winter ist.
Frage:
Kennt Ihr schon weitere Teilnehmer an der Weltmeisterschaft?
Antwort:
Natürlich haben wir uns schon schlau gemacht. Wir wissen bereits, dass Stasy Parracho aus Luxemburg und Morer Gill aus Belgien dabei sind. Wir freuen uns aber auch darauf, bisher nicht bekannte Kegelsportler kennen zu lernen.
Frage:
Welche Chancen rechnet Ihr Euch für einen Platz auf dem Treppchen aus?
Antwort:
Jeder von uns ist bestrebt ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, das ist doch klar. Doch haben wir gehört, dass die Bahnen in Ijuí qualitativ weit hinter unserem Standard liegen und sehr schwer zu spielen sind. Das stört uns aber wenig, denn auch alle anderen Teilnehmer müssen auf denselben Bahnen ihren Wettkampf austragen. Doch wie gesagt, wir sind recht zuversichtlich und werden uns anstrengen den von uns erwarteten Platz zu erreichen.
Frage:
Werdet Ihr Euer Trainingsprogramm erweitern und wenn ja, wie?
Antwort:
Beim Nationaltraining werden wir ganz bestimmt auf Verbesserungen in unserem Spielablauf hingewiesen. Diese Hinweise setzen wir selbstverständlich auch im Training auf der Heimbahn um.
Frage:
Plant Ihr, nach Beendigung der Weltmeisterschaft direkt wieder nach Hause zu fahren, oder werdet Ihr noch eine Zeit in Brasilien bleiben, um Land und Leute besser kennen zu lernen?
Antwort:
Das auf alle Fälle. Diese Gelegenheit bietet sich für uns ja nicht sehr häufig.
Frage:
Werdet Ihr mit elterlicher Begleitung fahren oder werdet Ihr alleine diese weite Reise antreten?
Antwort:
(Mit einem verschmitzten Lächeln kam die Antwort, dass die meisten diese Reise am liebsten ohne elterliche Begleitung antreten möchten, um auf eigene Faust eigene Erfahrungen zu sammeln).
Frage:
Was interessiert Euch besonders an Brasilien und was möchtet Ihr unbedingt anschauen?
Antwort:
Ganz besonders freuen wir uns darauf, dass die gesamte Nationalmannschaft geschlossen nach Rio fährt, um diese aufregende Stadt ausgiebig zu erkunden. Natürlich stehen noch weitere Informationsreisen auf dem Programm, aber Rio ist halt die absolute Spitze.
Frage:
Die Amtssprache ist portugiesisch. Damit Ihr Euch ein wenig mit den Menschen verständigen könnt, habt Ihr die Sprache schon etwas gelernt?
Antwort:
Jasmine Nöh ist davon überzeugt, dass sie sich mit Englisch ganz bestimmt verständigen kann.
Daniel Hofmann hat die gleiche Ansicht.
Michael Reith spricht englisch und französisch. Er ist sicher, damit zurechtzukommen.
Julia Weiser spricht spanisch und englisch. Daher hat sie keine Bedenken bei der Verständigung.
Luisa Wagner spricht portugiesisch und versteht spanisch. Somit fühlt sie sich bei dem Thema Sprache auf der absolut sicheren Seite.
Frage:
Auf alle Fälle wünsche ich Euch in Brasilien viele Erfolge und vor allen Dingen den Titel „Weltmeister 2010 im Scherenkegeln“. Abschließend möchte ich Euch bitten, dass wir uns nach der Weltmeisterschaft wieder treffen könnten und den Lesern von „Interview des Monats“ einen Bericht von Eurem Aufenthalt in Brasilien geben zu können. Seid Ihr dazu bereit?
Antwort:
Selbstverständlich kommen wir gerne zu einem Treffen. Natürlich werden wir uns bemühen, dass wir zu diesem Treffen alle eine Medaille mitbringen können.
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Nun möchte ich Euch für das Interview des Monats März recht herzlich danken und Euch mit unserem Kegelgruß „Gut Holz“ viel Erfolg, so wie einen erlebnisreichen Aufenthalt in Brasilien wünschen. .
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