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Interview des Monats mit Felix Janson




Felix Janson

Gotthard Fürstenfelder, heute im Gespräch mit dem „3-fachen deutschen Meister U14“ Felix Janson vom KSV Wetzlar.

 

Frage:

Hallo Felix, 3-facher deutscher Meister zu werden ist nicht alltäglich. Wo hast Du diese Titel gewonnen. Weißt Du noch mit wie viel Holz und in welchen Disziplinen?

 

Antwort:

Klar, gleich am ersten Tag der DJM 2009 erst mit der U 14 Mannschaft und einem neuen Deutschen Rekord mit 2.650 Holz und im Paarkampf mit Tim Steinmüller mit 552 Holz. Im Paarkampf Mixed kam ich mit Selina Petschel leider nur auf den dritten Platz.

 

Im Einzel lief es umso besser: im Vorlauf qualifizierte ich mich mit 747 Holz und im Endlauf konnte ich den ersten Platz auf den etwas schwierigeren Bahnen mit 706 Holz halten. Es war schon eine super DJM für mich.

 

Frage:

Über welche sportlichen Erfolge hast Du Dich am meisten gefreut?

 

Antwort:

Außer meinen Erfolgen über die wir eben gesprochen haben, erinnere ich mich besonders an meinen ersten Treppchenplatz im Paarkampf mit meinem Bruder Jannis bei den Bezirksmeisterschaften 2005. Im letzten Jahr war mein erster Deutscher Meister Titel und der Deutsche Rekord im Paarkampf mit Tobias Theiß ein Höhepunkt. Insgesamt freue ich mich aber natürlich über alle Erfolge.

 

Frage:

Bei all den Erfolgen die Du hattest interessiert uns sehr, wann Du geboren bist, welche Schule Du besuchst und wie Du zum Kegeln kamst?

 

Antwort:

Ich bin am 6. April 1995 geboren und gehe in die 9. Klasse der August-Bebel-Gesamtschule. Zum Kegeln kam ich durch meine beiden Brüder Tobias und Jannis sowie meinen Vater, der schon lange kegelt.

 

Frage:

Wie sieht Dein Trainingsprogramm aus und wie oft gehst Du trainieren?

 

Antwort:

Jugendtraining ist bei uns montags und freitags, aber ich gehe auch manchmal noch mittwochs trainieren. Dienstags und donnerstags habe ich Handballtraining.

 

Frage:

Gerade beim KSV Wetzlar sind sehr viele Jugendliche die voller Begeisterung ihren Sport ausüben. Welche Erklärung gibt es für Dich dafür, dass bei euch so viele Jugendliche dabei und erfolgreich sind?

 

Antwort:

Es macht einfach Spaß. Wir sind eine super Truppe und ich habe gute Freunde im Verein. Wir machen neben dem Training auch viel anderes wie Grillen, Kegelnacht, Bowling spielen, mehrtägige Freizeiten oder ein gemeinsames Paarkampfturnier mit den Älteren im Verein. Dabei können wir viel mitbestimmen, denn die Aktivitäten werden von unserem Jugendausschuss organisiert, der aus der Jugendwartin und mehreren Jugendlichen besteht.

 

Frage:

Inzwischen hast Du bereits in der Herrenmannschaft mitgespielt und dabei einmal das beste Ergebnis erzielt. Wie haben Deine Sportkameraden darauf reagiert?

 

Antwort:

Alle haben gratuliert und sich sehr mit mir gefreut. Manche, die nicht dabei waren, wollten die  891 Holz gar nicht glauben.

 

Frage:

Welche Ziele hast Du Dir für die Zukunft gesetzt?

 

Antwort:

Mein Ziel ist es, in der U 18 ebenso erfolgreich zu sein wie in der U14. Zunächst wäre es toll, wenn ich bei der Weltmeisterschaft nächstes Jahr in Brasilien dabei sein dürfte, da ist erst mal der Nationalkaderlehrgang im Dezember wichtig. Ansonsten möchte ich natürlich irgendwann gerne Stammspieler in unserer 1. Mannschaft werden.

 

Frage:

Welche Disziplinen spielst Du am liebsten, Einzel, Mannschaft oder Paarkampf?

 

Antwort:

Im Prinzip spiele ich alle gleich gerne.

 

Frage:

Wärst Du auch bereit im Jugendbereich als Verbindungsglied zwischen dem Sektionsvorstand und den Jugendlichen mitzuarbeiten?

 

Antwort:

Selbstverständlich, ich mache das ja auch in unserem Verein, wo ich Mitglied in unserem vorhin genannten Jugendausschuss bin.

 

Frage:

Gerne würden wir mehr von Dir, also Deiner privaten Seite erfahren. Was empfindest Du selbst als Deine sportlich starke Seite und was schätzt Du als Deine eher schwächere Seite ein?

 

Antwort:

Das können meine Trainer und Sportkameraden sicher besser beurteilen. Ich glaube, Konzentration und Kampfgeist sind meine Stärken. Meine Schwäche ist manchmal zu großer Ehrgeiz, dann bin ich unzufrieden, obwohl ich es  –wie die anderen sagen-  gar nicht sein müsste.

 

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Felix, ich bedanke mich für das Interview und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg im Kegelsport.