17. Mai 2012
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![]() v. l. n. r. (hinten) Thomas Ritter, Florian Schulz, Ralf Müller, Holger Walther, Nedelko Vujakovic, Stephan Jeßberger |
Frei nach einem legendären Fußballzitat „hat sisch Pokal eigene Gesetze“ waren am ligenspielfreien Wochenende die Bundesligisten Olympia Mörfelden und TuS Gerolsheim zu Gast beim KV Rothenbergen sowie der SG Praunheim in der 3. Pokalrunde. Gespielt wurde nach DKB-Modus über 120 Wurf mit 6er Mannschaften und Punktwertungssystem.
Herren
KV Rothenbergen – Olympia Mörfelden 0 : 8
„Es ist schon ein besonderes Ereignis, Olympia Mörfelden begrüßen und unseren Zuschauern schönen Kegelsport bieten zu können. Obwohl wir zeitgleich im DKBC- und CC-Pokal starten mussten, wollten wir es unseren Gästen recht schwer machen“ so Dennis Heinen, Mannschaftssprecher von KV Rothenbergen.
Mit einer ansprechenden Leistung erspielten sich die Gastgeber 3239 Kegel. (Florian Bechtel 533, Stevan Vujakovic 528, Günter Rech 542, Dennis Heinen 541, Florian Schulz 573, Nedelko Vujakovic 521).
In einem streckenweise spannenden Spiel erkämpfte sich Rothenbergen 8 Satzpunkte. Allein sechs Spielsätze entschieden sich erst im letzten Wurf zugunsten von Mörfelden. Stefan Beck mit einer Tagesbestleistung von 593 Kegeln gab zwar 2 Satzpunkte ab, punktete aber dann mit der höheren Gesamtholzzahl. Mit insgesamt 16 Satzpunkten stand es 0:6 für Olympia Mörfelden.
„Wir haben gut mitgehalten, aber am Ende fehlte uns doch das Quäntchen Glück und wenige Kegel Differenz, um einen entscheidenden Punkt zu holen“ resümierte Florian Bechtel.
Das Gesamtergebnis von 3390 Kegel (Holger Walter 548, Sven Völkl 571, Thomas Ritter 560, Stephan Jeßberger 553, Stefan Beck 593, Holger Liebold 565) brachte den Gästen auch die verbleibenden 2 Tabellenpunkte.
Alles in allem waren Mannschaften und Gäste von der jederzeit freundschaftlich fairen und interessanten Begegnung begeistert, obwohl der deutliche Endstand von 0:8 dem eigentlichen Spielverlauf keineswegs gerecht wird.
![]() v. l. n. r. (hinten) Franziska Beutel, Nicole Kinscher-Pfleger, Evi Nickel, Tina Wagner, Susanne Zeiler, Sabine Deeg, Dimitra Dobazi, Silke Lippmann |
SG Praunheim – TUS Gerolsheim 2:6
Die Hessenpokalsiegerinnen SG Praunheim stellten sich der Aufgabe, die Bundesliga Damen vom TuS Gerolsheim zu begrüssen.
Nachdem die ersten vier Starterinnen unter ihren Möglichkeiten blieben und die Mannschaftspunkte an die Gäste abgaben, versuchte die Schlussachse mit Susanne Zeiler und Sylvia Katzke noch Boden gutzumachen. Letztendlich war aber die Holzdifferenz nicht mehr einzuholen. So gingen nach dem Zwischenstand von 2:4 Mannschaftspunkten auch die verbleibenden zwei Tabellenpunkte an die Gäste aus Gerolsheim.
„Wir waren schon sehr nervös und haben unsere Leistung leider nicht so abgerufen, wie wir es könnten. Wir wollen aber unser Bestes geben, diese Chance nochmals zu bekommen.“ motivierte Sabine Deeg ihre Mannschaft.
Es spielten für Praunheim: Anja Schmitt 514, Dimitra Dobazi 471, Kathrin Prodan 487, Sabine Deeg 473, Susanne Zeiler 534, Sylvia Katzke 559 – insgesamt 3038 Kegel.
Für Gerolsheim starteten: Alicia Buck 528, Christina Williamson 528, Franziska Beutel 565, Anke Junghans 534, Nicole Kinscher-Pfleger 477, Tina Wagner 541 – gesamt 3173 Kegel.
Mit einem Endstand von 2:6 endete diese sehr freundschaftlich faire Begegnung zwar nicht mit einem Sieg für SG Praunheim, aber vielleicht mit dem Beginn einer schönen Freundschaft nach Gerolsheim?
Einen Glückwunsch an die Gewinner dieser Begegnungen und für die nächste Pokalrunde gut Holz und viele Punkte.
Astrid Herger
Pressewartin HKBV-Classic
![]() Trotz Ausscheiden im Pokal zufrieden mit „ihren“ Damen: Betreuer Andreas Lippmann und Präsident Thomas Franz. |
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