![]() Bronze für den BV 77 Frankfurt | |
![]() Vizemeister Finale Kassel | |
![]() Steigen in die 1. Bundesliga auf: die Damen des BC 2000 Aschaffenburg |
(Gisela Göbel) Beim letzten Start in der Bundesligasaison 2009/2010 im Dream Bowl Palace in Unterföhring bei München hatten die hessischen Mannschaften gut lachen. Eine Silberne und eine Bronzemedaille in der 1. Bundesliga, zwei gute Mittelplätze und in der 2. Bundesliga Süd gar einen Aufsteiger.
Leider gab es bei den Herren auch zwei Absteiger. I-Bahn Sc 34 Frankfurt musste die 1. Bundesliga und der ABV Frankfurt die 2. Bundesliga Süd verlassen. Aber beide Teams werden in der nächsten Saison bestimmt alles daran setzen, um wieder nach oben zu kommen.
Die Damen des BV 77 Frankfurt versuchten noch am letzten Spieltag in Unterföhring den Anschluss an die beiden führenden Teams zu finden, aber Titelverteidiger Lucky Striker Regensburg und der BSRK 1883 Brandenburg waren nicht mehr einzuholen. So konnten sich Nadine Geißler, Martina Beckel, Michaela Göbel-Janka, Vanessa Timter und Alexandra Filor auch über die Bronzemedaille freuen.
Unser zweites hessisches Damenteam konnte seinen Platz in der 1. Bundesliga halten. Sarah Steh, Sylvia Meurer, Janin Melching, Susanne Deters und Ulrike Aufschläger beendeten die Saison auf dem 8. Tabellenplatz.
Beste Spielerin in der Ligasaison 2009/2010 war Nadine Geissler mit einem Schnitt von 212,15 Pins
Silber holte sich bei den Herren die Mannschaft von Finale Kassel, die zu Beginn der Saison zwei schwache Starts hatte und sich damit die Chance auf den Titelgewinn verspielte. Der TSV Chemie Premnitz zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung über alle Spieltage hinweg und wurde verdient Deutscher Clubmeister 2010.
Finale Kassel hatte seine gesamte Truppe mit nach Unterföhring gebracht und so spielten neben dem Finnen Osku Palermaa, die Engländer Paul Moor und John Wells sowie Timo Schröder, David Canady, Sascha Obst, Klaus-Uwe Lischka und Dirk Heller.
Der BC Giessen mit den Spielern Dominic Neldner, Frank Heine, Thomas Schinkario, Karsten Aust, Mark Harrison, Christoph Wiesner und Richard Baker hielt sich in dieser Saison souverän im Mittelfeld und beendet die Saison auf dem 6. Tabellenplatz.
Aschaffenburger Damen steigen in die 1. Bundesliga auf
Seit dem vorletzten Spieltag hatten sie mit knappem Vorsprung die Tabellenführung inne. Und mit aller Ruhe haben Renate Heeg, Yvonne Fischer, Sonja Heeg und Maria Michalak dem endgültigen Sieg in der 2. Bundesliga Süd entgegengespielt. Nur eine verlorene Begegnung und das beste Pinergebnis rundeten für sie einen harmonischen letzten Spieltag ab.
Aufsteiger FSV Frankfurt konnte sich in der 2. Bundesliga Süd auf dem 8. Tabellenplatz etablieren. Für Nicole Schultheiss, Julia Blickhan, Jessica Paparaphiou, Andrea Harth und Gaby Blickhan ein sehr schöner Erfolg.
Unser einziges Herrenteam in der 2. Bundesliga Süd, der ABV Frankfurt musste sich leider verabschieden. Sieger wurden die Neckabowler aus Tübingen.
Langsam aber stetig haben sich die Damen des BC 2000 Aschaffenburg nach oben gearbeitet. Auf dem 5. Tabellenplatz sind sie in die Saison gestartet, dann kam Platz 3 und seit dem dritten Start waren sie direkter Verfolger des Tabellenführers BC Bajuwaren München.
Beim 5. Start in Augsburg erzielten Renate Heeg, Sonja Heeg, Yvonne Fischer und Maria Michalak 22 Tagespunkte. Damit konnten sie nicht nur den Rückstand von 9 Punkten aufholen, sondern auch noch mit 2 Punkten an dem bayerischen Team vorbeiziehen und sind nun Tabellenführer.
Der erste Platz wird am letzten Spieltag nicht nur zwischen den Aschaffenburger Damen und den Bajuwaren aus München ausgespielt, auch Cobra Viernheim, der BC Weilimdorf und Civis München werden mitmischen. Zwischen den fünf Teams gibt es nur 6 Gesamtpunkte Differenz und damit hat jede Mannschaft die Möglichkeit am letzten Spieltag in München noch Erster zu werden.
Die Damen der 2. Bundesliga Süd machen es wirklich spannend und heben sich alle Entscheidungen bis zum Schluss auf.
Die Reihenfolge ab dem 8. Tabellenplatz ist gleich geblieben, der FSV Frankfurt hat sich lediglich Luft gegenüber Zirbelnuss Alt Augsburg auf dem 9. Platz geschaffen und den Abstand auf 13 Gesamtpunkte vergrößert. Damit sind Andrea Harth, Jessica Paparaphiou, Julia Blickhan, Nicole Schultheiss und Gaby Blickhan erst einmal der Abstiegszone entronnen. Schlusslicht ist und bleibt der BS Condor Mannheim.
Beste Spielerin war Natascha Kögler (BC Weilimdorf) mit einem Schnitt von 198,89 Pins, knapp gefolgt von Andrea Harth (FSV Frankfurt) mit einem Schnitt von 198,44, Sonja Heeg (BC 2000 Aschaffenburg) mit Schnitt 198, 22 und Shirley Lazar (Cobra Viernheim) mit Schnitt 198,11.
247 als höchstes Einzelspiel hatten Andrea Harth und Jessica Paparaphiou (beide FSV Frankfurt).
ABC Mannheim setzt zum Endspurt an
Seit Beginn der Saison sind die Neckarbowler aus Tübingen auf dem ersten Platz und haben bisher alle Angriffe erfolgreich abgewehrt. Beim 5. Start in Augsburg ist es dem ABC Mannheim gelungen, sich bis auf 2 Gesamtpunkte dem Tabellenführer zu nähern und beim letzten Start in München werden diese beiden Mannschaftenum den 1. Platz in der zweiten Bundesliga Herren kämpfen.
Der ABV Frankfurt hat zum Schluss der Saison zu seinem Spiel gefunden und mit guten Durchgängen Siege erzielt. Als Favoritenschreck gelang es James Long, René Bigall, Benjamin Pachonik, Wolfgang Schlappa und Marc Lucke sogar, den beiden führenden Mannschaften empfindliche Niederlagen zu verpassen.
Leider ist der Abstieg für den ABV Frankfurt aus der 2. Bundesliga nicht zu vermeiden. 21 Gesamtpunkte zum achten Tabellenplatz sind am letzten Spieltag nicht mehr aufzuholen.
Die Lucky Strikers Regensburg sind nach dem 5. Start im Berliner Schillerpark Bowlingcenter so gut wie nicht mehr einzuholen. Aber unsere beiden hessischen Damenteams haben in Berlin auch sehr gut gespielt und Plätze gutgemacht. Der BV 77 Frankfurt liegt jetzt auf dem dritten Tabellenplatz, mit nur 5 Punkten Rückstand zum zweiten Platz.
Und der BC FTG Frankfurt hat das Abstiegsgespenst gebannt und einen kleinen, aber ganz wichtigen Sprung vom neunten auf den achten Tabellenplatz gemacht. Mit nur zwei Punkten Rückstand zum BC Tübingen könnte für Sarah Steh, Susanne Deters, Sylvia Meurer, Janin Melching und Miriam Slawik sogar noch der 7. Platz drin sein.
Beste Spielerin beim 5. Start der Damen war die frischgebackene hessische Juniorenmeisterin Nadine Geissler (BV 77 Frankfurt) mit einem Schnitt von 222,22 (wenn das kein Grund zum feiern war).
Das höchste Einzelspiel gab es in doppelter Ausfertigung: Yvonne Gross (Lucky Striker Regensburg) und Sarah Mandt (1. BC Radschläger Düsseldorf) spielten 278 Pins.
Kassel weiter im Vormarsch
Das Kasseler Team erzielte zwar nicht das höchste Pinergebnis, aber die Finale Spieler wussten immer genau, was sie zu spielen hatten, um den jeweiligen Gegner im Griff zu haben. Lediglich bei Delphin München ging die Rechnung nicht so ganz auf und sie mussten die beiden Punkte abgeben. Der amtierende Deutsche Meister konnte auch am 5. Spieltag in Berlin Boden gutmachen und rückte vom vierten auf den zweiten Tabellenplatz vor.
Der Abstand zum TSV Chemie Premnitz, der seit dem ersten Spieltag in dieser Saison seinen ersten Platz gegenüber allen Angriffen souverän verteidigt hat, beträgt 11 Gesamtpunkte und ist nicht unüberwindbar. Mit Sicherheit werden die Kasseler Spieler am letzten Spieltag in München den Versuch starten, ihren Titel zu verteidigen.
Wir können uns in jedem Fall auf heiße Kämpfe um den Meister- und den Vizemeistertitel einstellen, denn neben Kassel sind auch noch Action Team Hamburg, der 1. BC Duisburg und Delphin München auf den vorderen Rängen vertreten.
Der BC Giessen kann auf dem 7. Tabellenplatz im Mittelfeld dem letzten Start recht gelassen entgegensehen. Für ihn wird sich weder nach oben noch nach unten eine große Änderung ergeben.
Schlusslicht I-Bahn SC 34 wird sich wohl zusammen mit dem BSC Kraftwerk Berlin aus der 1. Bundesliga verabschieden müssen. Die Differenz zum rettenden 8. Platz beträgt mittlerweile 20 Punkte und ist nicht mehr einzuholen.
Bester Spieler in Berlin war David Canady mit einem Schnitt von 224,67 Pins, vor Norman Schau (Easy Bowling Berlin) mit 224,33 Pins. Dreimal wurde ein Schnitt von knapp über 222 erzielt: Manni Jost (I-Bahn SC 34 Frankfurt), Osku Palermaa (Finale Kassel) und Karsten Aust (BC Giessen).
Das höchste Einzelspiel kam mit 289 Pins von Osku Palermaa.
Der letzte Spietag ist am 20./21.02.2010 in Unterföhring bei München im spektakulären Dream Bowl Palace
BC 77 weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz, kein guter Start für die Damen der FTG
(Gisela Göbel) Die Regensburger Lucky Striker, konnten ihren Vorsprung zum BV 77 Frankfurt auf dem zweiten Platz wieder um einen Punkt vergrößern. Aber auch Martina Beckel, Michaela Göbel-Janka, Vanessa Timter und Nadine Geißler gelang es, zwischen sich und den Damen des BSRK Brandenburg auf Platz 3 einen weiteren Punkt einzuschieben. Trotz eines schwachen Starts am Samstag, bei dem sie nur 2 Begegnungen gewinnen konnten und gegen die Damen des BC FTG Frankfurt knapp mit 723 : 727 verloren, konnten sie noch mit dem besten Pinergebnis und bei den restlichen Partien punkten. Beste Spielerin war Martina Beckel mit einem Schnitt von 216,3 Pins.
Auf dem vierten Tabelleplatz hat es einen Wechsel gegeben. Die Strikee’s mussten ihn an die Damen des BSC Kraftwerk abgeben, die bestes Team bei diesem 3. Start im A 10 Bowling Center in Wildau waren.
So langsam kann man auf der Tabelle der Damen bereits eine Positionierung erkennen, die Lucky Striker und der BV 77 an der Spitze, danach folgt mit etwas Abstand die Dreiergruppe Brandenburg, Berlin und Bremen, die vom Ergebnis her recht dicht zusammen liegen und bei denen sich mit Sicherheit noch Änderungen ergeben werden. Radschläger Düsseldorf auf Platz 6 könnte da auch noch ein Wörtchen mitreden. Der BC Tübingen hat sich auf dem 7. Tabellenplatz etabliert, mit Abstand nach oben, aber auch mit 10 Punkten Abstand zum 8. Platz, auf den sich der STV Voslapp mit einem guten Ergebnis beim 3. Start gerettet hat. Zwischen dem STV Voslapp und dem BC FTG Frankfurt auf Platz 9 ist mit Sicherheit noch nicht das letzte Wort gesprochen. Drei Punkte Differenz, die über Verbleib oder Abstieg entscheiden, sind nicht viel. Bei den Damen der FTG fehlte die Konstanz, es gab immer wieder Höhen und Tiefen und einige Spiele gingen recht knapp verloren. Mit dem niedrigsten Pinergebnis des 3. Starts kann man allerdings keinen Blumentopf gewinnen. Für die nächsten Starts müssen sich Janine Melching, Susanne Deters, Sylvia Meurer, Miriam Slawik und Sarah Steh schon etwas einfallen lassen, um der Abstiegszone zu entrinnen.
Für Royal Viernheim sieht es jetzt schon sehr schlecht aus, der Abstand zu den übrigen Teams wird immer größer.
Katharina Koch vom STV Voslapp spielte 290 Pins, zwei weitere gute Einzelspiele gab es gleich in doppelter Ausfertigung: Michaela Göbel-Janka (BV 77 Frankfurt) und Birgit Pöppler (Strikee’s Bremen) spielten jeweils 279 Pins.
Patricia Luoto war tagesbeste Spielerin mit einem Schnitt von 220,33 Pins. Sie führt auch mit einem Schnitt von 212,89 die Gesamtrangliste an.
Hohe Spiele bei den Herren in Wildau
Offensichtlich gut präparierte Bahnen spiegelten sich in den Ergebnissen der Herren wider. Gleich siebenmal wurden 279 Pins gespielt, 278, 277 und viele Spiele lagen im 260/250er Bereich. Das höchste Einzelspiel mit 289 Pins erzielte Oliver Rauth (Action Team Hamburg).
Tabellenführer ist bei den Herren der 1. Bundesliga nach wie vor der TSV Chemie Premnitz. Mit dem zweitbesten Tagesergebnis konnten die Premnitzer ihren Vorsprung gegenüber dem 1. BC Duisburg ausbauen. Auch ohne Sean Rash lagen die Duisburger gut im Rennen und konnten ihren zweiten Platz halten. Großen Anteil hatte Erich Gehrmann, der mit einem Schnitt von 235,89 einer der besten Spieler des 3. Starts war.
Ab dem dritten Tabellenplatz wurden die Karten neu gemischt. Blau-Weiss Stuttgart und der BC Giessen mussten die Tabellenplätze 3 und 4 räumen. Action Team Hamburg schaffte mit dem höchsten Tagesergebnis den Sprung vom 6. auf den 3. Tabellenplatz und Easy Bowling Berlin konnte sich vom 5. auf den 4. Platz verbessern. In der Begegnung gegen Finale Kassel erzielten die Easy-Spieler mit 1254 Pins und einem Mannschaftsschnitt von 250,8 Pins ein rekordverdächtiges Ergebnis. Dazu beigetragen haben Michael Kocziok (279), Oliver Mielentz (259), Frank Fiebich (247), Norman Schau (235) und Frank Drevenstaedt (234). Frank Fiebich erzielte im übrigen beim 3. Start insgesamt den besten Schnitt mit 237,14 Pins.
Auch Delphin München konnte sich mit einem guten Tagesergebnis um zwei Tabellenplätze verbessern und ist jetzt auf Rang 5. Es folgen Blau-Weiss Stuttgart und der BC Giessen auf den Plätzen 6 und 7. Giessen hat mit dem niedrigsten Pinergebnis und nur 4 gewonnenen Begegnungen drei Tabellenplätze eingebüsst. Noch haben sie den Anschluss ans Mittelfeld nicht verloren, denn bis Platz 3 sind es nur 7 Gesamtpunkten Differenz und beim nächsten Spieltag sind wieder Wechsel in den Platzierungen zu erwarten.
Unsere drei hessischen Teams taten sich allesamt sehr schwer. Finale Kassel hat sich mit finnischer Verstärkung wieder etwas gefangen, aber der erwartete Erfolg ist nur bedingt eingetreten. Irgendwie scheinen sich die anderen Teams in der direkten Begegnung mit Finale zu höchsten Leistungen angespornt zu fühlen, auch der TSV Chemie Premnitz gewann sein Spiel gegen die Kasseler mit 1212 Pins (Mannschaftsschnitt 242,4 Pins). Mit 6 Gesamtpunkten Vorsprung ist Finale auf Platz 8 jetzt der Abstiegszone etwas entrückt, aber der Anschluss ans Mittelfeld ist immer noch nicht erreicht.
Auf den letzten Plätzen sind nach wie vor der BSC Kraftwerk Berlin und I-Bahn SC 34 Frankfurt zu finden. I-Bahn gewann nur drei Begegnungen und auch das Pinergebnis brachte nur einen Punkt. Der Anstand zu Finale Kassel auf dem 8. Tabellenplatz beträgt nun schon 12 Gesamtpunkte.
![]() BC 2000 Aschaffenburg | |
![]() FSV Frankfurt |
Aschaffenburg hält den zweiten Tabellenplatz, FSV nicht in bester Form
(Gisela Göbel) Der 3. Spieltag in Viernheim brachte bei den Damen der zweiten Bundesliga Süd einen fast kompletten Positionswechsel. Tabellenführer BC Weilimdorf, der nach dem 2. Start sogar ein passablen Vorsprung von 5 Gesamtpunkten vorweisen konnte, fand sich in Viernheimer Bowlingcenter überhaupt nicht zurecht und rutschte mit nur 4 gewonnenen Begegnungen und dem niedrigsten Pinergebnis auf den dritten Tabellenplatz ab. Ohne große Anstrengungen zogen die Damen des BC Bajuwaren, München vorbei und belegten vor dem BC 2000 Aschaffenburg Platz 1 mit zwei Gesamtpunkten Differenz. Maria Michalak, Sonja Heeg, Yvonn Fischer, Michaela Wolfram und Renate Heeg gewannen zwar 6 Begegnungen, aber das Pinergebnis war zu niedrig, um sich den 1. Tabellenplatz zu sichern.
Civis München hat seinen 4. Tabellenplatz gehalten und ist nun punktgleich mit dem BC Weilimdorf. Zum neuen Tabellenführer, den Bajuwaren aus München haben beide Teams 4 Gesamtpunkte Rückstand. In dieser Spitzengruppe ist also noch alles möglich.
Das Mittelfeld wird angeführt von Tiger Augsburg, die sich mit dem besten Tagesergebnis vom 6. auf den 5. Tabellenplatz verbessern konnten. Auch Cobra Vierheim gelang ein Sprung auf der Tabelle. Mit nur einem Punkt Rückstand zu den Augsburger Tiger-Damen sind sie nun auf dem 6. Platz. Zirbelnuss Alt Augsburg hat Federn gelassen und musste deshalb vom 5. auf den 7. Tabellenplatz. Punktgleich mit dem BC Münchner Kindl, der auch einen Platz eingebüßt hat, gehören sie noch zum Mittelfeld.
Der Aufsteiger FSV Frankfurt auf dem 9. Tabellenplatz schlägt sich tapfer, aber der Abstand zum Mittelfeld und dem damit rettenden 8. Platz ist größer geworden. Bei Julia Blickhan, Nicole Schultheiß, Andrea Harth, Jessica Paparaphiou und Gaby Blickhan gibt es leider immer wieder schwache Spiele, die Spiel- und Punktgewinne vereiteln.
Schlusslicht BSC Condor Mannheim hat wenig Aussicht, den Abstieg noch zu vermeiden.
Janina Wagner (Tiger Augsburg) hatte mit 276 Pins das höchste Einzelspiel. Als beste Spielerin bei diesem 3. Start erhielt Eva Lindner von Civis München, die einen Schnitt von genau 222 Pins erzielt hatte, einen Gutschein und eine Flasche Sekt.
Der komplette Ausfall einer Doppelbahn nach Kugelbeschädigung wirkte sich etwas störend auf den Spielverlauf bei den Damen aus, aber die Discokugel, die den Wettkampf plötzlich erleuchtete und auch das reichhaltige Kuchenbuffet sorgten letztendlich wieder für gute Stimmung.
Unbeirrt streben die Neckarbowler dem Saisonsieg entgegen, ABV hält die rote Laterne hoch
Es müsste schon wirklich etwas so gut wie Unmögliches passieren, um den Neckarbowlern noch den Sieg streitig zu machen. Beim 3. Start im Regensburger Super Bowl bauten sie ihren Vorsprung um weitere 5 Punkte aus und liegen nun 13 Gesamtpunkten in Front. Von den 9 Begegnungen gewannen die Tübinger 8 und spielten das mit Abstand höchste Pinergebnis. Drei Begegnungen gewannen sie sogar souverän mit über 1200 Pins. Ihr bestes Ergebnis erzielten sie gegen den ABC Mannheim mit 1220 Pins (Schnitt 244 Pins !). Die Spieler des ABC Mannheim hatten das zweitbeste Tagesergebnis und konnten sich wieder um zwei Plätze verbessern. Der bisherige Tabellen-Zweite 1. LE Little Rollers CB musste ihnen den Platz räumen und rutschte aufgrund seines schwachen Tagesergebnisses auf den vierten Tabellenplatz ab.
Dritter ist nach wie vor der BC Ratisbona Regensburg, mit 48 Gesamtpunkten und sieben Punkten hinter den Mannheimern. Auf den anschließenden Plätzen wurde kräftig getauscht, der BCT Filderhof Stuttgart stieg vom 6. auf den 5. Platz, dafür stürzte SW Mainfranken Bambrg vom 5. auf den 7. Platz. Den größten Sprung machten die Herren des BC Raubritter 78 Hallstadt vom vorletzten zum 6. Tabellenplatz. Der BC 99 Ingelheim hält an seinem 8. Tabellenplatz und dem Anschluss ans Mittelfeld eisern fest. Die 8 Gesamtpunkte Rückstand zum 3. Platz bedeuten, dass sich hier beim nächsten Start wieder einiges ändern wird.
In die Abstiegszone gerutscht ist der OBC Stuttgart:
Für den ABV Frankfurt auf Platz 10 scheint die Saison bereits gelaufen zu sein. Sebastian Georg, Wolfgang Schlappa und Marcel Bigall quälten sich durch die Runden während James Long (mit Schnitt 210,56), Benjamin Pachonik (207,22) und Marc Lucke (199,22) zumindest bewiesen, dass sie zu Recht in der 2. Bundesliga spielen. René Bigall konnte mit Schnitt 192,89 gerade noch so mithalten. Ein einziger Punkt bei diesem 3. Start in Regensburg war mehr als schwach.
Das höchste Einzelspiel kam mit 277 Pins von Romain Franchi, der auch mit einem Schnitt von 236,67 bester Spieler des 3. Starts war.
(Gisela Göbel) Mit fünf gewonnenen Begegnungen und dem zweitbesten Tagesergebnis konnte der BC 2000 Aschaffenburg vom 5. auf den 3. Tabellenplatz vorrücken. Von Yvonne Fischer und Maria Michalak kamen die beiden höchsten Einzelspiele des 2. Starts in Karlsruhe. Yvonne spielte 268 und Maria 267 Pins. Auch Renate Heeg, Michaela Wolfram und Sonja Heeg hatten ihre Highlights mit Spielen 232, 235 und 237 Pins. Offensichtlich konnten weder Bahnstops noch hängen gebliebene Bälle und herunterfallende Leinwände sie in ihrem Spiel stören. Selbst der mit einem Pin verlorene Durchgang gegen die Bajuwaren aus München wurde weggesteckt, dafür gab es dann am Sonntag das Superergebnis von 934 Pins (Mannschaftsschnitt 233,5) gegen die armen Mannheimer Damen, die ohnehin schon die rote Laterne tragen.
Sieben Gesamtpunkte Rückstand zum BC Weilimdorf auf Platz 1 der Tabelle und 2 Punkte hinter den Bajuwaren auf Platz 2 ergeben eine gute Ausgangsposition für die Aschaffenburger Damen beim nächsten Start.
Auch der FSV konnte 5 gewonnene Begegnungen für sich verbuchen. Um jedoch den 8. Tabellenplatz zu halten fehlten Julia Blickhan, Nicole Schultheiß, Jessica Paparaphiou, Andrea Harth und Ute Neldner die nötigen Pins. Um aus der abstiegsgefährdeten Zone zu kommen, müssen die Frankfurterinnen 2 – 3 Punkte aufholen, denn noch ist ein Platz im Mittelfeld in greifbarer Nähe.
Beste Spielerin beim 2. Start war Beate Piel (BC Bajuwaren München) mit einem Schnitt von 206,33 Pins, auf Platz 2 Alexandra Völlmerk (Tiger Augsburg) 202.22 Pins und auf dem 3. Platz Natascha Kögler (BC Weilimdorf) mit 202 Pins.
Unserem einzigen, noch in der 2. Bundesliga verbliebenen Herrenteam ABV Frankfurt fehlten auch die nötigen Pins, um ein Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz zu verhindern. Alle sieben Spieler hatten zwischen guten Spielen immer wieder Tiefen und konnten so nur drei Begegnungen gewinnen. Bei den kommenden Starts müssen sich Benjamin Pachonik, René Bigall, Wolfgang Schlappa, James Long, Marcel Bigall, Sebastian Georg und Marc Lucke etwas einfallen lassen, um den Anschluss wieder zu finden.
Die Neckarbowler aus Tübingen sind bei den Herren weiterhin Tabellenführer. Sie konnten aufgrund der relativ gleichmäßig auf die übrigen Teams verteilten Punkte ihre Spitzenposition sogar noch ausbauen. Auf dem zweiten Platz immer noch der 1. LE Little Rollers CB, nunmehr punktgleich mit dem BC Ratisbona Regensburg.
Bester Spieler des 2. Starts war Pascal Winternheimer (BC 99 Ingelheim) mit einem Schnitt von 222,78 Pins. Oliver Blase (ABC Mannheim) spielte einen Schnitt von 215,56, Paulo Vial (Neckarbowler Tübingen) 213,22 und Alexander Koller (Ratisbona Regensburg) 212,44 Pins.
(Gisela Göbel) Der 2. Start der 1. Bundesliga in Böblingen stand für die hessischen Damen unter keinem guten Stern. Nur vier von neun Begegnungen konnten Martina Beckel, Alexandra Filor, Michaela Göbel-Janka, Vanessa Timter und Nadine Geißler gewinnen. Damit musste der BV 77 Frankfurt die Tabellenführung an die Lucky Striker aus Regensburg abgeben. Schlimmeres verhinderte Neuzugang Nadine Geißler, die in den neun Spielen einen Schnitt von 212,56 Pins spielte und viel zum drittbesten Pinergebnis beitrug.
Die Damen des BC FTG Frankfurt waren ebenfalls nicht gerade in Topform. Sylvia Meurer, Sarah Steh, Janin Melching und Miriam Slawik gewannen drei Begegnungen, spielten aber nur 6.262 Pins und erhielten dafür lediglich einen Bonuspunkt. Auf dem 8. Tabellenplatz und mit 11 Punkten Rückstand zum Mittelfeld befinden sie sich in der gefährlichen Abstiegszone. Mit dabei sind der STV Voslapp Wilhelmshaven und der BC Royal Viernheim.
Nach den beiden führenden Teams Lucky Striker Regensburg und BV 77 Frankfurt folgt ein Mittelfeld auf den Plätzen 3 bis 7. Nur neun Punkte Differenz lassen noch alle Platzierungen offen.
Tanja Theißen (Lucky Striker Regensburg) war die beste Spielerin des Wochenendes. Tanja erzielte einen Schnitt von 214,56 Pins. Nadine Geißler (BV 77 Frankfurt) hielt ihr Team weiter im Rennen um die Meisterkrone. Mit Schnitt 212,56 war sie die zweitbeste Spielerin vor Birgit Pöppler (Strikee’s Bremen / Schnitt 207,33) und Patricia Luoto, die in dieser Saison das erste Mal für den BSC Kraftwerk Berlin antrat und einem Schnitt von 205,44 erzielte.
Die besten Spiele kamen von Bianca Völkl-Brandt (277), Tina Hulsch (275) und Patricia Luoto (265).
Wie zu erwarten war, stand bei den Herren der 2. Spieltag voll im Zeichen des US-Stars Sean Rash, der am Samstag 4 Spiele für den 1. BC Duisburg absolvierte. Medien, Bowler und Zuschauer waren vor Ort in Böblingen, um dem 27jährigen PBA Spieler zuzuschauen. Und zum Abschluss legte er ein perfektes Spiel hin – was wollte und konnte man mehr erwarten.
Mit dieser Unterstützung gelang den Duisburgern der Sprung vom 7. auf den 2. Tabellenplatz und der BC Giessen rutschte – trotz sehr guter Zahlen – einen Platz nach unten. In der Gesamtwertung liegen Karsten Aust, Dominic Neldner, Thomas Schinkario, Christoph Wiesner, Frank Heine und Mark Harrison auf dem 4. Rang immer noch sehr gut im Rennen.
Finale Kassel setzte zur Aufholjagd an. Osku Palermaa tat sein Beste und war mit einem Schnitt von 220,44 viertbester Tagesspieler, aber so ganz klappte es bei den übrigen Spielern noch nicht. Die Abstiegsplätze liegen zwar hinter dem Kasseler Team und Neuzugang Timo Schröder hatte mit 289 Pins eines der höchsten Spiele dieses Starts (Michael Kocziok von Easy Bowling Berlin erzielte ebenfalls 289 Pins), doch fehlte – vor allen Dingen am Samstag – die nötige Stabilität. Paul Moor, der erstmals in dieser Saison wieder für Finale spielte, konnte sich nach einem schwachen Start am Sonntag steigern. Bei David Canady gab es immer wieder Höhen und Tiefen. Ähnlich erging es auch Dirk Heller und Klaus-Uwe Lischka.
Bei I-Bahn SC 34 Frankfurt waren Frank Born mit einem Schnitt von 214 Pins und Hans-Jürgen Müller mit 208,56 Pins die Retter des Tages. Trotzdem gab es nur 4 Punkte für zwei gewonnene Begegnungen und 3 Bonuspunkte für die Pinzahlen.
Auf der Gesamttabelle führt weiterhin der TSV Chemie Premnitz, der Vorsprung ist jedoch auf 2 Gesamtpunkte geschrumpft. Nach einem guten Auftakt am Samstag, konnten die Brandenburger am Sonntag nur noch eine Begegnung gewinnen. Von Platz sieben auf Platz zwei hat sich der 1. BC Duisburg hoch gekämpft und auf dem dritten Tabellenplatz liegt Blau-Weiss Stuttgart mit einem Gesamtpunkt vor den Giessener Spielern.
Vom Platz 5 bis Platz 9 liegt das Mittelfeld mit 8 Punkten Differenz noch dicht zusammen. Aber auch I-Bahn SC 34 Frankfurt auf dem 10. Tabellenplatz hat den Anschluss noch nicht verpasst.
Beim nächsten Spieltag am 31.10./01.11.2009 in Wildau werden die Karten neu gemischt und es wird neue Gewinner geben. Lassen wir uns überraschen.
![]() BC 2000 Aschaffenburg | |
![]() FSV Frankfurt (leider liegen uns von den anderen Mannschaften keine Bilder vor) |
(Gisela Göbel) Die zweite Bundesliga Süd startete in der Bowling Arena in Stuttgart-Feuerbach. Hessen ist hier mit zwei Damen- und einer Herrenmannschaft vertreten.
Mit 23 Gesamtpunkten führen die Damen des BC Bajuwaren München die Tabelle an, dicht gefolgt von Zirbelnuss Alt Augsburg (21 Punkte). Der BC Weilimdorf auf dem dritten Tabellenplatz erzielte das höchste Pinergebnis (7235 Pins).
Civis München und der BC 2000 Aschaffenburg halten mit 18 bzw. 16 Punkten Anschluss an die Spitzengruppe. Yvonne Fischer, Renate Heeg, Sonja Heeg, Maria Michalak und Michaela Wolfram vom BC 2000 Aschaffenburg spielten das drittbeste Pinergebnis (7017 Pins), konnten aber nur 4 der insgesamt 9 Begegnungen gewinnen.
Tiger Augsburg und Cobra Viernheim haben jeweils 11 Punkte, Aufsteiger FSV Frankfurt mit den Spielerinnen Nicole Schultheiß, Julia Blickhan, Jessica Paparaphiou und Andrea Harth erzielte 10 Gesamtpunkte. Da der FSV das höhere Pinergebnis vorweisen kann rutschte der BC Müncher Kindl, der auch10 Punkte erzielte auf den 9. Tabellenplatz. Auf dem 10. Platz befindet sich der BSC Condor Mannheim mit 5 Punkten.
Die beste Einzelspielerin war Stefanie Gschrey (Bajuwaren München) mit einem Schnitt von 211,78 Pins vor Yvonne Fischer (BC 2000 Aschaffenburg) mit 209,56 und Alexandra Völlmerk (Tiger Augsburg) mit 209 Pins.
Das höchste Spiel erzielte Monic Facius (BC Civis München) mit 275 Pins.
Kein guter Start für den ABV Frankfurt
Trotz vier gewonnenen Begegnungen konnten die Spieler des ABV Frankfurt nur den 9. Tabellenplatz belegen. 8629 Pins (Mannschaftsschnitt 191,76) waren einfach zu wenig, um sich zumindest im Mittelfeld zu platzieren. Für Marc Lucke, James Long, Renè Bigall, Marcel Bigall, und Sebastian Georg ist jedoch noch nichts verloren, der Anschluss zum Mittelfeld ist mit 3-4 Punkten Rückstand noch da.
Die Neckarbowler aus Tübingen setzten sich mit 22 Gesamtpunkten an die Tabellenspitze. Herausragender Spieler war Frank Börner, der 2036 Pins und einen Schnitt von 226,22 spielte. Sein Teamkamerad Paulo Vial spielte einen Schnitt von 220,11 und hatte auch das höchste Einzelspiel mit 278 Pins.
Auf dem 2. Tabellenplatz die Little Rollers aus Leipzig punktgleich mit dem BCT Filderhof Stuttgart (18 Gesamtpunkte).
Im Mittelfeld dann SW Mainfranken Bamberg (17 Punkte), vor dem BC Ratisbona Regensburg (15 Punkte) und dem ABC Mannheim / BC 99 Ingelheim (jeweils 13 Punkte). Die Raubritter aus Hallstadt haben 12 Punkte und mit leichtem Abstand folgen zum Schluss der ABV Frankfurt (9 Punkte) und der OBC Stuttgart (8 Punkte).